Tipp: Löwenzahn für leckeres Pesto

Löwenzahn für Löwenzahn PestoWenn im Frühjahr die ersten Sonnenstrahlen die Erde wärmen, beginnt er zu sprießen: der Löwenzahn. Taraxacum officinale lautet der lateinische Name des Löwenzahns. Er deutet darauf hin, dass die Pflanze früher oft bei Augenentzündungen zur Anwendung kam. In der Volksmedizin hat er sich heute aufgrund der in den Blättern und Wurzeln enthaltenen Bitterstoffe als Leberreinigungsmittel einen Namen gemacht. Als Tee genossen, regt er sämtliche Verdauungsorgane sowie den Gallenfluss an und stimuliert darüber hinaus Bauchspeicheldrüse und Milz. Eine Blutreinigungskur – 1 Esslöffel Löwenzahnsaft aus der Apotheke am Tag, vier bis sechs Wochen lang eingenommen – soll Menschen helfen, die an Gicht oder Rheuma leiden.

Die Franzosen schätzen den leicht bitteren Geschmack von Löwenzahn schon lange und geben ihn in gemischte Blattsalate. Dazu entweder 50-100 Gramm Löwenzahnblätter auf einer Wiese, die weder gedüngt wird noch an einer viel befahrenen Straße liegt, sammeln, oder im Frühjahr auf Wochenmärkten nach gezüchteter Ware Ausschau halten. Mit je 100 Gramm Endivien-, Römersalat, jungem Spinat, Brunnenkresse oder Sauerampfer mischen und mit einer Vinaigrette vermengen. Wer mag, bestreut den Salat noch mit Löwenzahnblütenblättern.

Löwenzahnpesto selbst gemacht

  • 100 Gramm Löwenzahn klein schneiden
  • 70 Gramm gehäutete Mandeln anrösten und grob hacken
  • 30 Gramm frischen Parmesan fein reiben und alles in eine hohe, schmale Rührschüssel geben
  • 1 Knoblauchzehe dazu pressen, salzen und pfeffern. Mit dem Pürierstab durchmixen, dabei nach und nach 150 ml Olivenöl einfließen lassen, bis ein sämiges Pesto entsteht

Schmeckt prima als Spaghettisauce! Probieren Sie es aus!

Quelle: Metabolic Balance (www.metabolic-balance.com/)

 

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