Ostereier und die Sache mit dem Cholesterin

Cholesterin bei OstereiernGekocht und bunt eingefärbt findet man sie jetzt wieder verstärkt in allen Läden – die Ostereier! Sie gehören traditionell zum Osterfest und sollen Fruchtbarkeit und neues Leben symbolisieren. Nicht nur an Ostern hat das Ei Hochkonjunktur: Im Durchschnitt essen wir Deutschen laut statistischem Bundesamt 210 Eier pro Jahr. Das ist auch kein Wunder, denn schließlich lassen sich mit Eiern zahlreiche Gerichte zubereiten und verfeinern. Doch nach wie vor hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Eier ungesund sind.

Cholesterin heißt der Bösewicht, dem die Eier ihren schlechten Ruf verdanken und der mitverantwortlich sein soll für Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt. Eier zählen zwar zu den cholesterinreichen Lebensmitteln, aber das ist zum Glück nicht der einzige Inhaltsstoff, den Eier haben. Neben hochwertigem Eiweiß,  Vitaminen und Mineralstoffen enthält das Eigelb auch Lecithin (Phosphatidy-Cholin), welches zum großen Teil die Aufnahme von Cholesterin in den Körper blockiert – wie in verschiedenen Studien mittlerweile bestätigt wurde. Daher lassen Sie sich Ihre Ostereier gerne schmecken!

Hintergrund

Wussten Sie schon, warum gekochte Eier manchmal einen grünen Rand um den Dotter haben?
Das liegt daran, dass durch zu langes Kochen Eiweißverbindungen des Eigelbs (Dotter) den Mikronährstoff Eisen freisetzen. Gleichzeitig bildet sich im Eiklar Schwefelwasserstoff. Eisen und Schwefelwasserstoff verbinden sich und es entsteht Eisensulfid mit seiner blaugrünen Färbung und rund um den Dotter entsteht ein blau-grüner Rand, der jedoch vollkommen unbedenklich ist.

 

Quelle: gesundheitsbrief@news.metabolic-balance.com

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