Gesünder im Team

Gesund sein im Team - So klappts!Ein interessanter Artikel von Prof. Rolf van Dick aus dem Harvard Business Manager (Edition 2/2014) gibt Aufschluss über den Zusammenhang von Teamwork und Gesundheit. In unseren Seminaren und Trainings kombinieren wir seit vielen Jahren die Bereiche Gesundheit und Teamarbeit.  Das eine geht nicht ohne das andere – Davon sind wir überzeugt. Eine gesunde Unternehmenskultur wird durch gute Teamarbeit, gesunde Führungsarbeit und der gesundheitsorientierten Handlungskompetenz jedes Einzelnen bestimmt. An diesem Gesamtzusammenhang und effizienten Hebel setzen wir seit vielen Jahren zum Erfolg unserer Kunden an.

Immer mehr Studien belegen, dass Stress von Mitarbeitern weniger mit der individuellen Widerstandsfähigkeit zu tun hat. Das Stressniveau hängt im Wesentlichen davon ab, wie sehr sich Menschen mit ihrem Team und ihrer Aufgabe identifizieren. Führungskräfte sollten diese Identität und Kultur gezielt fördern. Je höher die Identifikation, desto geringer das Stressniveau. Schon minimale Beeinflussung des Identifikationsniveaus führt zu deutlichen Unterschieden in der Wahrnehmung von Stress. Menschen können sich  als Individuen sehen („ich“) oder als Mitglieder von Teams („wir“). Wenn diese soziale Identität vorhanden ist, richten wir unser gesamtes Verhalten an den Normen und Werten des Teams oder der jeweiligen Organisation aus.

Tipp: Sehen Sie sich unser beispielhaftes Team- & Gesundheitsseminar an! Inhalte und Bausteine können – je nach Zielvereinbarung – getauscht werden.

Praxisnaher Vergleich: Bombenentschärfer vs. Restaurantbedienungen

So wurden zwei ungleiche Berufsgruppen miteinander verglichen. Bombenentschärfer und  Restaurantbedienungen. Sie wurden nach ihrer Belastung bei ihrer Tätigkeit gefragt. Es kam heraus, dass Bombenentschärfer ihren Job nur als halb so belastend einschätzen wie Bedienungen. Bedienungen hingegen schätzten die Tätigkeit der Entschärfer als 60% belastender ein. Der Grund für das Ergebnis liegt in der Identifikation mit dem Job. Bombenentschärfer identifizieren sich stärker mit ihrer Tätigkeit und Aufgabe. Bedrohung werden dadurch „normal“ und als weniger bedrohlich wahrgenommen. Weitere Studien, u.a. mit CallCenter Mitarbeitern, bestätigen diese Hypothese. CallCenter Agents, die sich stärker mit Ihrer Tätigkeit und ihrem Arbeitgeber identifizieren ließen sich sieben Mal weniger durch unfreundliche Anrufer stressen, als Mitarbeiter die sich wenig identifizieren. Aus diesen Erkenntnissen ergeben sich vielfältige Implikationen für Führungskräfte.

Empfehlungen für Führungskräfte:

  • Teamstrukturen einführen wo immer es möglich und sinnvoll ist. Stressgeplagte Mitarbeiter nicht isolieren / Integration ins Team fördern um emotional und soziale Unterstützung zu fördern
  • Rituale pflegen: Freiräume für gemeinsame Aktivitäten und das Feiern von Erfolgen
  • Identität fördern: Ein gemeinsames Teamleitbild entwickeln.
  • Agieren im Vorbild und mit guten Beispiel vorangehen.

In Anlehnung an: Rolf van Dick in Harvard Business Manager (Edition 2/2014)

Oft sind es die kleinen Dinge und Hebel, die Führungskräfte bewegen müssen. Dafür sollte man sich  immer wieder Zeit und Freiraum nehmen. Eine gemeinsame „Teamauszeit“  in Form eines Teamtrainings oder Teamerlebnisses – abseits des Arbeitsalltags – ist dazu sicher eine passende Gelegenheit.

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