Löwenzahn für Löwenzahn Pesto

Tipp: Löwenzahn für leckeres Pesto

Löwenzahn für Löwenzahn PestoWenn im Frühjahr die ersten Sonnenstrahlen die Erde wärmen, beginnt er zu sprießen: der Löwenzahn. Taraxacum officinale lautet der lateinische Name des Löwenzahns. Er deutet darauf hin, dass die Pflanze früher oft bei Augenentzündungen zur Anwendung kam. In der Volksmedizin hat er sich heute aufgrund der in den Blättern und Wurzeln enthaltenen Bitterstoffe als Leberreinigungsmittel einen Namen gemacht. Als Tee genossen, regt er sämtliche Verdauungsorgane sowie den Gallenfluss an und stimuliert darüber hinaus Bauchspeicheldrüse und Milz. Eine Blutreinigungskur – 1 Esslöffel Löwenzahnsaft aus der Apotheke am Tag, vier bis sechs Wochen lang eingenommen – soll Menschen helfen, die an Gicht oder Rheuma leiden.

Die Franzosen schätzen den leicht bitteren Geschmack von Löwenzahn schon lange und geben ihn in gemischte Blattsalate. Dazu entweder 50-100 Gramm Löwenzahnblätter auf einer Wiese, die weder gedüngt wird noch an einer viel befahrenen Straße liegt, sammeln, oder im Frühjahr auf Wochenmärkten nach gezüchteter Ware Ausschau halten. Mit je 100 Gramm Endivien-, Römersalat, jungem Spinat, Brunnenkresse oder Sauerampfer mischen und mit einer Vinaigrette vermengen. Wer mag, bestreut den Salat noch mit Löwenzahnblütenblättern.

Löwenzahnpesto selbst gemacht

  • 100 Gramm Löwenzahn klein schneiden
  • 70 Gramm gehäutete Mandeln anrösten und grob hacken
  • 30 Gramm frischen Parmesan fein reiben und alles in eine hohe, schmale Rührschüssel geben
  • 1 Knoblauchzehe dazu pressen, salzen und pfeffern. Mit dem Pürierstab durchmixen, dabei nach und nach 150 ml Olivenöl einfließen lassen, bis ein sämiges Pesto entsteht

Schmeckt prima als Spaghettisauce! Probieren Sie es aus!

Quelle: Metabolic Balance (www.metabolic-balance.com/)

 

Beitrag von Dr. Wick über Stress & Stressbewältigung

(K)ein Stress mit dem Stress – Dr. Wick über Stressbewältigung

Der „Stressreport 2012“ zeigte, dass etwa die Hälfte aller Arbeitnehmer über Multitasking, Termin- und Leistungsdruck sowie weitere Stressoren klagen. In der Folge steigen gesundheitliche Beschwerden durch psychische Belastungen stark an. Jeder sechste Befragte gab an, sich während der Arbeit sowohl körperlich als auch emotional erschöpft zu fühlen. Zu viel Stress kann in der Folge krank machen. Nicht umsonst hat die Weltgesundheitsorganisation Stress als eine der größten Gesundheitsgefahren dieses Jahrhunderts erklärt und prognostiziert, dass im Jahr 2020 jede zweite Krankmeldung auf Stress zurückzuführen sein wird. Umso wichtiger ist es als Chef mit gutem Vorbild voran zu gehen, die eigenen Mitarbeiter gesundheitsbewusst zu führen und bei der Gesundheitsvorsorge zu unterstützen. Aber was ist Stress eigentlich, welche Auswirkungen hat er und was kann dagegen getan werden?


Bewertung von Stress und Stressoren

Das Stressmodel nach Lazarus

Stressmodell nach Lazarus

Nach Lazarus entsteht Stress immer dann, wenn Umgebungsanforderungen oder innere Anforderungen die Ressourcen einer Person stark beanspruchen oder übersteigen. Eine weitere gängige Definition bezeichnet Stress als charakteristisches Reaktionsmuster (Anpassungssyndrom), das Menschen und Tiere als Antwort auf erhöhte Beanspruchung zeigen.

Dieses Reaktionsmuster lässt sich in drei Phasen gliedern:

  1. Alarmphase (Reaktionsvorbereitung durch Aktivierung und Energiebereitstellung),
  2. Reaktionsphase (optimale Reaktion auf Bedrohung) und
  3. Erschöpfungsphase (Regeneration).

Alarmauslösende Faktoren werden als Stressoren bezeichnet. Nach dem Transaktionalen Stressmodell nach Lazarus wird die Situation bzw. der Stressor im ersten Schritt zunächst als positiv, negativ oder irrelevant bewertet. Wird der Stressor als irrelevant eingestuft, wird keine Stressreaktion ausgelöst. Wird die Situation als unangenehm oder bedrohlich wahrgenommen, werden im nächsten Schritt die Möglichkeiten zur Bewältigung (Ressourcen) bewertet. Werden diese als unzureichend empfunden, um die Situation bewältigen zu können, entsteht negativer Stress (Distress). Ein positiv empfundener Stressor löst dagegen entsprechend positiven Stress (Eustress) aus, der mit einer erhöhten  Aufmerksamkeit sowie Leistungsmotivation und -fähigkeit einhergeht.

Tipp: Sehen Sie sich unser beispielhaftes Stressseminar an! Inhalte und Bausteine können – je nach Zielvereinbarung – getauscht werden.


Stress und seine Folgen

Sobald Stress ausgelöst wird, reagiert jedes Individuum auf vier verschiedenen Ebenen:

1. Physiologische (vegetativ-hormonelle) Ebene:

Um optimal auf den Stressreiz reagieren zu können, treten in der Alarmphase eine Reihe physiologischer Anpassungen auf: Es werden die Stresshormone Noradrenalin, Adrenalin sowie Cortisol ausgeschüttet. Das vegetative Nervensystem ist beteiligt, indem die Sympathikuserregung steigt und die Parasympathikuserregung sinkt. In den Muskeln und im Gehirn wird Energie freigesetzt. Darüber hinaus verengen sich die Blutgefäße – Blutdruck, Puls und Atemfrequenz steigen an. Die Pupillen weiten sich und die Wahrnehmung wird auf stressrelevante Reize eingeengt. Die Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxydabgabe werden positiv beeinflusst, der Blutgerinnungsfaktor nimmt zu und die Schmerztoleranz wird kurzfristig erhöht. Des Weiteren werden Zucker- und Fettvorräte gelöst, Verbrennungsvorgänge beschleunigt und die Schweißproduktion erhöht. Für die Stressreaktion nicht benötigte Körperfunktionen werden hingegen heruntergefahren. Durch die Ausschüttung des Hormons Hydrocortison sinkt beispielsweise die Immunabwehr des Körpers.

2. Kognitive Ebene:

Eine häufige Folge von erhöhter Stressbelastung ist mangelnde Konzentration, die bis hin zum Blackout führen kann. Weitere typische Begleiterscheinungen von Stress sind das Kreisen von Gedanken, was auch aufschaukelnde Prozesse beinhalten kann (Gedankenlawine). Beispiele für konkrete stressassoziierte Kognitionen sind Gedanken wie „Ich kann nicht mehr“ oder „Das schaffe ich niemals“.

3. Emotionale Ebene:

Zu den Gefühlen und emotionalen Reaktionen, die in Stresssituationen oft auftreten und eng mit dem Bereich der Kognitionen verbunden sind, gehören z.B. Wut, Niedergeschlagenheit, Trauer, Hilflosigkeit, Verzweiflung und Gereiztheit.

4. Behaviorale Ebene:

Auf der muskulären Ebene wird Stressempfinden häufig von Verspannungen, Zähneknirschen oder nervösen Gesten wie Fußwippen begleitet. Im Verhalten wirken gestresste Menschen oftmals gehetzt, desorganisiert oder aggressiv. Ebenso können Rückzugsverhalten oder Schlafstörungen auftreten. Zudem können gesundheitsschädigende Verhaltensweisen (z.B. Missbrauch von Alkohol, Medikamenten etc.) auftreten, die langfristig zu Süchten führen können.

Der Stress hat böse Folgen für den Körper

Stress hat auf jedes Individuum Folgen. Diese werden auf vier Ebenen definiert.


Stress in der modernen Zeit

Dieser Stressmechanismus beschreibt ein uraltes Programm, das für unsere Vorfahren von existenzieller Bedeutung für das Überleben war. Doch was hat sich im Vergleich zur Steinzeit geändert und warum stellt Stress heutzutage eine solche Gefahr für die Gesundheit dar?

Handy trägt wesentlich zum Stress bei

Immer & überall erreichbar – Das Smartphone steigert das Stresslevel

Auf der Ebene der Stressoren ist vor allem Multitasking in Verbindung mit übersteigerten inneren und äußeren Erwartungen ein neuartiges Problem. Hinzu kommt die ständige Erreichbarkeit, die uns neue Technologien und Medien ermöglichen, sodass auch im Urlaub die Möglichkeit besteht, E-Mails zu beantworten oder Telefonate zu erledigen. Dies kann schnell zu einem deutlichen Ungleichgewicht zwischen An- und Entspannung, Aktivität und Ruhe, Stress und Erholung führen. Fehlende Erholungsphasen führen zu aufschaukelnden Prozessen und dem sogenannten Dauerstress. Während wir noch auf den einen Stressor reagieren, folgt bereits der nächste Stressor, sodass es zu einer ständigen Aktivierung ohne die Möglichkeit der zwischenzeitlichen Erholung kommt.

Nach einer länger anhaltenden Phase des Dauerstresses kommt es früher oder später zur Erschöpfung der Widerstandsfähigkeit. Jeder kennt das folgende Phänomen: Nach einer besonders intensiven Arbeitsphase beginnt der lang ersehnte Urlaub, in dem man gleich zu Beginn an einer Erkältung erkrankt. Bei Dauerstress können neben der erhöhten Infektanfälligkeit auch schwerwiegendere Erkrankungen (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen) die Folge sein.

Während die Mechanismen auf der physiologischen, kognitiven und emotionalen Ebene bei unseren Vorfahren in ähnlicher Weise wie heute abliefen, besteht ein weiterer wesentlicher Unterschied auf der Verhaltensebene. Das moderne Leben bietet kaum mehr die Möglichkeit, die bereitgestellte Energie mit dem evolutionär verankerten Angriffs- bzw. Fluchtmechanismus abzubauen, von dem wir nur noch in seltenen Fällen, wie z.B. beim Fliehen aus Gefahrensituationen für Leib und Leben, profitieren. Darüber hinaus hat sich das physisch-psychische Belastungsverhältnis ins Gegenteil verkehrt: Während der Tagesablauf noch vor 100 Jahren hauptsächlich aus körperlicher Belastung bestand, überwiegt heute die geistige Belastung.


Strategien zur Stressbewältigung

Weil Stress in den meisten Situationen nicht durch Bewegung abgebaut werden kann, sind ergänzende essentielle Stressbewältigungsstrategien unerlässlich. Hierbei werden drei Säulen unterschieden:

1. Instrumentell

Um den Alltag stressreduzierter zu gestalten, können Problemlösestrategien gelernt und die Techniken des Zeitmanagements optimiert werden. Darüber hinaus stellt der Aufbau von sozialen Netzwerken eine Möglichkeit zur Steigerung der Stresskompetenz dar.

2. Kognitiv

In diesem Bereich spielt vor allem die Umbewertung von Stresssituationen sowie die Entwicklung von förderlichen Einstellungen eine bedeutende Rolle. Dabei können beispielsweise positive Selbstgespräche (Autosuggestionen) hilfreich sein.

3. Regenerativ

Mit Entspannungsverfahren wie Progressiver Muskelentspannung und Autogenem Training werden Erholungsmöglichkeiten geschaffen. Ein wichtiger Baustein ist auch das Training der Achtsamkeit. Hobbies und regelmäßige Bewegung dienen ebenfalls der Regeneration.


Aus der Praxis

Bei einem Gesundheitsseminar mit dem Hubert-Schwarz-Zentrum für einen Kunden hat ein Expertenteam erstmals das Thema Stress und Stressbewältigung zusätzlich zu den Modulen Gesunde Ernährung und Bewegung erfolgreich integriert. Im Stressteil wurde den Teilnehmern erklärt, dass es zunächst wichtig ist, ein Grundverständnis für das Thema Stress zu entwickeln. Dieses Verständnis konnte dann auf die eigene Person übertragen werden, um die eigene Stressproblematik und die eigenen Ressourcen zu erörtern. Schließlich ging es darum, geeignete individuelle Bewältigungsstrategien für den Alltag zu finden, auszuprobieren und in den Alltag zu transferieren, um das Stresslevel langfristig zu reduzieren.


Zur Autorin Dr. Katharina Wick

Katharina Wick hat an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und an der Université de Poitiers in Frankreich Psychologie studiert. Als ehemalige Leistungssportlerin hat sie bereits als Jugendliche das „Autogene Training“ selbst erlernt und das große Potential dieses Entspannungsverfahrens kennengelernt, so dass sie sich im Studium damit weiter beschäftigt hat. Nach dem Studium hat sie die Ausbildung zur Entspannungstherapeutin angeschlossen.

Seit 2010 war Frau Wick am Universitätsklinikum in Jena in den Bereichen Lehre, Konsildienst und Forschung tätig, zuletzt in einem vom BMBF-geförderten Präventionsprojekt mit dem Schwerpunkt Steigerung des Selbstwerts und der Teilhabe. Vor 6 Jahren hat sie erfolgreich ihre Promotion zum Thema „Prävention von Essstörungen“ abgeschlossen. Parallel dazu, hat sie den Heilpraktiker für Psychotherapie erworben und befindet sich aktuell in der Ausbildung zur Hypnotherapeutin.

Die intensive Beschäftigung mit den Themen Stress und Stressbewältigung haben dazu beigetragen, dass Katharina Wick seit 10 Jahren als freiberuflich arbeitende Psychologin, für verschiedene Auftraggeber, auch im Rahmen des „Betrieblichen Gesundheitsmanagements“, tätig ist. Sie unterstützt das Hubert-Schwarz-Team bei unseren Stressseminar/en mit ihrem Fachwissen.

Löwenzahn für Löwenzahn Pesto
Beitrag von Dr. Wick über Stress & Stressbewältigung
Gesund sein im Team - So klappts!
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Gesund sein im Team - So klappts!

Gesünder im Team

Gesund sein im Team - So klappts!Ein interessanter Artikel von Prof. Rolf van Dick aus dem Harvard Business Manager (Edition 2/2014) gibt Aufschluss über den Zusammenhang von Teamwork und Gesundheit. In unseren Seminaren und Trainings kombinieren wir seit vielen Jahren die Bereiche Gesundheit und Teamarbeit.  Das eine geht nicht ohne das andere – Davon sind wir überzeugt. Eine gesunde Unternehmenskultur wird durch gute Teamarbeit, gesunde Führungsarbeit und der gesundheitsorientierten Handlungskompetenz jedes Einzelnen bestimmt. An diesem Gesamtzusammenhang und effizienten Hebel setzen wir seit vielen Jahren zum Erfolg unserer Kunden an.

Immer mehr Studien belegen, dass Stress von Mitarbeitern weniger mit der individuellen Widerstandsfähigkeit zu tun hat. Das Stressniveau hängt im Wesentlichen davon ab, wie sehr sich Menschen mit ihrem Team und ihrer Aufgabe identifizieren. Führungskräfte sollten diese Identität und Kultur gezielt fördern. Je höher die Identifikation, desto geringer das Stressniveau. Schon minimale Beeinflussung des Identifikationsniveaus führt zu deutlichen Unterschieden in der Wahrnehmung von Stress. Menschen können sich  als Individuen sehen („ich“) oder als Mitglieder von Teams („wir“). Wenn diese soziale Identität vorhanden ist, richten wir unser gesamtes Verhalten an den Normen und Werten des Teams oder der jeweiligen Organisation aus.

Tipp: Sehen Sie sich unser beispielhaftes Team- & Gesundheitsseminar an! Inhalte und Bausteine können – je nach Zielvereinbarung – getauscht werden.

Praxisnaher Vergleich: Bombenentschärfer vs. Restaurantbedienungen

So wurden zwei ungleiche Berufsgruppen miteinander verglichen. Bombenentschärfer und  Restaurantbedienungen. Sie wurden nach ihrer Belastung bei ihrer Tätigkeit gefragt. Es kam heraus, dass Bombenentschärfer ihren Job nur als halb so belastend einschätzen wie Bedienungen. Bedienungen hingegen schätzten die Tätigkeit der Entschärfer als 60% belastender ein. Der Grund für das Ergebnis liegt in der Identifikation mit dem Job. Bombenentschärfer identifizieren sich stärker mit ihrer Tätigkeit und Aufgabe. Bedrohung werden dadurch „normal“ und als weniger bedrohlich wahrgenommen. Weitere Studien, u.a. mit CallCenter Mitarbeitern, bestätigen diese Hypothese. CallCenter Agents, die sich stärker mit Ihrer Tätigkeit und ihrem Arbeitgeber identifizieren ließen sich sieben Mal weniger durch unfreundliche Anrufer stressen, als Mitarbeiter die sich wenig identifizieren. Aus diesen Erkenntnissen ergeben sich vielfältige Implikationen für Führungskräfte.

Empfehlungen für Führungskräfte:

  • Teamstrukturen einführen wo immer es möglich und sinnvoll ist. Stressgeplagte Mitarbeiter nicht isolieren / Integration ins Team fördern um emotional und soziale Unterstützung zu fördern
  • Rituale pflegen: Freiräume für gemeinsame Aktivitäten und das Feiern von Erfolgen
  • Identität fördern: Ein gemeinsames Teamleitbild entwickeln.
  • Agieren im Vorbild und mit guten Beispiel vorangehen.

In Anlehnung an: Rolf van Dick in Harvard Business Manager (Edition 2/2014)

Oft sind es die kleinen Dinge und Hebel, die Führungskräfte bewegen müssen. Dafür sollte man sich  immer wieder Zeit und Freiraum nehmen. Eine gemeinsame „Teamauszeit“  in Form eines Teamtrainings oder Teamerlebnisses – abseits des Arbeitsalltags – ist dazu sicher eine passende Gelegenheit.

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Cholesterin bei Ostereiern

Ostereier und die Sache mit dem Cholesterin

Cholesterin bei OstereiernGekocht und bunt eingefärbt findet man sie jetzt wieder verstärkt in allen Läden – die Ostereier! Sie gehören traditionell zum Osterfest und sollen Fruchtbarkeit und neues Leben symbolisieren. Nicht nur an Ostern hat das Ei Hochkonjunktur: Im Durchschnitt essen wir Deutschen laut statistischem Bundesamt 210 Eier pro Jahr. Das ist auch kein Wunder, denn schließlich lassen sich mit Eiern zahlreiche Gerichte zubereiten und verfeinern. Doch nach wie vor hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Eier ungesund sind.

Cholesterin heißt der Bösewicht, dem die Eier ihren schlechten Ruf verdanken und der mitverantwortlich sein soll für Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt. Eier zählen zwar zu den cholesterinreichen Lebensmitteln, aber das ist zum Glück nicht der einzige Inhaltsstoff, den Eier haben. Neben hochwertigem Eiweiß,  Vitaminen und Mineralstoffen enthält das Eigelb auch Lecithin (Phosphatidy-Cholin), welches zum großen Teil die Aufnahme von Cholesterin in den Körper blockiert – wie in verschiedenen Studien mittlerweile bestätigt wurde. Daher lassen Sie sich Ihre Ostereier gerne schmecken!

Hintergrund

Wussten Sie schon, warum gekochte Eier manchmal einen grünen Rand um den Dotter haben?
Das liegt daran, dass durch zu langes Kochen Eiweißverbindungen des Eigelbs (Dotter) den Mikronährstoff Eisen freisetzen. Gleichzeitig bildet sich im Eiklar Schwefelwasserstoff. Eisen und Schwefelwasserstoff verbinden sich und es entsteht Eisensulfid mit seiner blaugrünen Färbung und rund um den Dotter entsteht ein blau-grüner Rand, der jedoch vollkommen unbedenklich ist.

 

Quelle: gesundheitsbrief@news.metabolic-balance.com

Laufen im Winter

Training und Sport im Winter

Training im Winter

Rutschige und vereiste Wege, dunkle Abende, Minusgrade und Schnee lassen die Motivation zu sportlichen Aktivitäten im Winter sinken. Schaut man aber genauer hin, ergeben sich jedoch durch die ungewohnten Verhältnisse neue Trainingsreize, die Sie nutzen sollten.

1. Training bei Kälte

Das Training bei Minusgraden ist unproblematisch, solange es sich um moderates Grundlagen-Ausdauertraining handelt, der Sportler gesund ist und das Thermometer nicht unter minus 15 Grad fällt. Intensives Training in der Kälte ist dagegen weniger gut verträglich, da mit zunehmender Kälte der Reiz auf die Bronchien, Schleimhäute und Lungengefäße wächst.

2. Ausrüstung

Empfehlenswert ist ein Schal, der den Halsbereich wärmt. Überhaupt kommt es auf die richtige Sportkleidung an, da die meisten Sportler das Auskühlen gar nicht wahrnehmen. Bewährt haben sich atmungsaktive Materialien, die nach dem Zwiebelprinzip übereinander angezogen werden. Eine Mütze sollte auf keinen Fall fehlen, da ca. 60-80% der Körperwärme über den Kopf verloren gehen.

3. Vorbereitung

In den kühleren Monaten sollte besonders darauf geachtet werden, sich vor dem Training ausgiebig zu erwärmen und gleichmäßig zu trainieren. Das Dehnprogramm sollte im Warmen und nach einem Wechsel der feuchten Kleidung durchgeführt werden.

4. Das richtige Tempo finden

Versuchen Sie das Tempo an die Temperaturen anzupassen! Für die meisten ist das die größte Herausforderung, denn Studien zufolge trainiert fast die Hälfte der Sportler in einem zu hohen Pulsbereich. Dabei vertieft sich die Atmung und die kalte Luft strömt tief in die Lungen. Wer sich dauerhaft überanstrengt, der schwächt die Abwehrkräfte. Ausdauersport hat nur dann einen positiven Effekt auf das Immunsystem, wenn das Training aerob abläuft, das bedeutet, es steht genug Sauerstoff zur Energieumwandlung zur Verfügung. Grundvoraussetzung für eine Leistungssteigerung und gesunden Ausdauersport ist, seine Trainingsherzfrequenzbereiche zu kennen. Ein Fitnesscheck in Form eines Laktatstufentests kann hier helfen.

5. Sport bei Erkältung

Sollten sich Infekte anbahnen, ist Vorsicht geboten. Ein Kratzen im Hals und eine laufende Nase können erste Vorboten sein. Um die Schleimhäute nicht zusätzlich zu reizen, ist eine ruhigere Gangart geboten. Bei Fieber ist Sport ohnehin tabu! Wer das Sportverbot bei Erkältungen missachtet muss mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen rechnen.

6. Neue Trainingsreize im Winter

Besonders die eisigen und unebenen Bodenverhältnisse sorgen im Winter für aufregende Trainingseinheiten, da viele Laufsportler ebene Waldwege oder Asphaltstrecken gewohnt sind. Festgefrorene Spuren auf Waldwegen, Eisplatten in Kurven und Schnee sorgen für Unsicherheit. Besonders die ungewohnten Bodenverhältnisse beinhalten jedoch wertvolle Trainingseffekte für die Koordination des gesamten Bewegungsablaufs. Unebenheiten sorgen dafür, dass Bänder und Sehnen im Fußgelenk trainiert werden und der Schnee sorgt für zusätzliche Dämpfung. Auch hier gilt, Tempo drosseln, um Stürze zu vermeiden.

7. Stoffwechsel besonders aktiv

Gerade bei kalten Temperaturen ist der Stoffwechsel besonders aktiv. Der Energiestoffwechsel von Fetten und Kohlenhydraten kann so bei leichten Läufen stark angekurbelt werden.

In diesem Sinne:  Nichts wie raus an die frische Luft!


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Meeting auf den DeskBikes

Bayerischer Rundfunk sendet aus dem Hubert-Schwarz-Zentrum

Hoher Besuch im Hubert-ScTisch DeskBikehwarz-Zentrum: Der Bayerische Rundfunk war zu Gast im Ungerthal und hat einen Beitrag über unsere DeskBikes verfasst. Im Interview erzählen Hubert Schwarz und Renate Schwarz über die Hintergründe der Anschaffung sowie Auswirkungen auf die Mitarbeiter. Außerdem schildern vier Mitarbeiter aus dem Hubert-Schwarz-Team ihre persönliche Erfahrungen mit dem DeskBike nach der halbjährigen „Probephase“.

  • Sendetermin TV: Mittwoch, 11.10.2017 in der Abendschau (18.00 – 18.30 Uhr)
  • Sendetermin Radio: Sonntag, 22.10.2017 im „Fitnessmagazin“ des B5 (07.35 – 08.00 Uhr oder 17.05 – 17.35 Uhr)

Aktive Tagungen: Unsere Seminarräume sind auch mit DeskBikes ausgestattet! So gestalten Sie eine abswechslungsreiche und kreative Tagung! Probieren Sie es aus.

Das Video gibt es hier: „Radeln unterm Schreibtisch“

Meeting auf den DeskBikesDeskBike Interview mit Renate Schwarz

Deskbikes im Test bei uns

Mehr Bewegung am Arbeitsplatz – unterwegs mit dem DeskBike

Video Deskbike

 

Sitzen Sie noch oder bewegen Sie sich schon?

Bewegung ist ein wesentliches Element unserer Gesundheit. Leider zeichnet sich in Deutschland derzeit ein negativer Trend ab. Menschen bewegen sich weniger und sitzen zu viel. Laut DAK Gesundheitsreport 2017 lagen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems wieder an der Spitze der Krankheitsarten. Darüber hinaus fördert mangelnde körperliche Aktivität u. a. chronische Rückenschmerzen, Übergewicht, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Probleme und Diabetes. Gleichzeitig könnten wir mit Bewegung das Risiko mindern zu erkranken, unser Wohlempfinden steigern und unsere Stressresilienz fördern. Der Wunsch nach mehr körperlicher Aktivität ist vorhanden, aber vor allem Schreibtischarbeitern fällt es schwer Bewegung in Büroabläufe zu integrieren. Hinzu kommt, dass Sitzen eine sehr große Gewohnheitskomponente besitzt und für die meisten Deutschen selbstverständlich zum Arbeitsalltag gehört. Das heißt: wie automatisch zieht es unser Hinterteil bei Besprechungen auf einen Stuhl und am Morgen als erstes auf den Stammplatz am PC, von dem wir uns nur wenn nötig wegbewegen.

 

In den Tritt kommen

Um dem Bewegungsmangel entgegenzuwirken sollten wir diese Automatismen durchbrechen (soweit die Theorie.) Wie soll das ganze in der Praxis funktionieren? Wie schaffe ich es mich körperliche zu betätigen und gleichzeitig an Besprechungen teil zu nehmen, E-Mails zu verfassen und mit Kunden zu telefonieren? Die Antwort ermöglicht alles, ist effektiv und sieht gut aus: das DeskBike. Das mobile Fahrrad Ergometer bringt Bewegung und Arbeitsplatz zusammen. Indem der Tätigkeitsablauf über dem Schreibtisch gewahrt wird, während darunter in die Pedalen getreten werden kann.

Mit bereits zwei- bis dreimal 10 Minuten täglich auf dem DeskBike tun Sie sich etwas Gutes. Und auch Arbeitgeber dürfen sich freuen. Denn körperliche Aktivität und konzentriertes Arbeiten sind dabei kein Widerspruch. Das Radeln regt die Beinmuskulatur und den Kreislauf an. Dies ist förderlich für die körperliche Leistungsfähigkeit und hält uns auch geistig fit und wach. Und wir sollten in den Tritt kommen. Denn Bewegungsmangel ist der Hauptgrund für krankheitsbedingte Fehlzeiten.

Grafik für DeskBike WHO und Uni Köln

 

„Nach zähen Stunden auf dem Bürostuhl, spürt man förmlich, wie man wieder vorwärts kommt.“

 

Deskibe TestberichtDas Schreibtisch-Fahrrad – ein Erfolgsbericht

Hubert Schwarz bewegt Menschen. Aber auch wir saßen über zwanzig Jahre an unseren Schreibtischen und bei Besprechungen still. Seit kurzen strampeln wir uns im wahrsten Sinne des Wortes durch den Büroalltag. Und das Ganze mit Spaß und Erfolg.

Auf der Suche nach innovativen und mobilen Lösungen, um Bewegung und „Gesundes Sitzen“ an unsere Schreibtische zu bekommen, sind wir auf eben dieses DeskBike gestoßen.

Das lange Sitzen kombiniert mit monotoner Computerarbeit führte bei einem Mitarbeiter zu akuten Nacken- und Rückenschmerzen. Getreu unseres Mottos „Menschen bewegen“ ersetzten wir den klassischen Schreibtisch durch einen höhenverstellbaren Tisch und gaben die Möglichkeit zwischen inaktiven Bürostuhl und DeskBike zu variieren.

Bereits nach wenigen Wochen waren die Schmerzen vergessen. „Durch das Sitzen auf dem Sattel nimmt man automatisch eine aufrechtere und damit viel bessere Haltung ein“, berichtet Sebastian Gmeiner, Marketing Hubert Schwarz, über seine Erfahrung mit dem DeskBike.

Seither wechselt er zwischen Stehen, Sitzen und Radeln. Vor allem an weniger aktiven Tagen, an denen administrative Tätigkeiten den Arbeitstag bestimmen, ist die Möglichkeit sich auf den Sattel zu schwingen und eine halbe Stunde zu strampeln Gold wert. Der Kreislauf wird wieder belebt.

Fazit: Das DeskBike ist eine gelungene Abwechslung für all die Leute, die viele sitzende Tätigkeiten ausüben müssen. Mit der Bewegung sorgt man für Abwechslung, minimiert das Risiko von Gelenk- und Rückenschmerzen und belebt den ganzen Körper.

DeskBikes auch in unseren Tagungsräumen

Neben einem bewegten Arbeitsplatz haben wir auch das aktive Meeting eingeführt. Die dynamische Sitzgelegenheit eröffnet neue Perspektiven, kurbelt das Denken an und bringt Gespräche ins Rollen. Durch abwechselndes Radeln entsteht zudem eine Interaktion zwischen den Beteiligten –  Sport als Verbindendes Element. Die Gespräche sind weniger steif und – gegen allen Erwarten –  die Beteiligten wacher und konzentrierter.

Bildquelle Titelbild: Deskbike.eu

Gesundes Müsli zum Start

Tipp: Müsli zum Frühstück

Gesundes Müsli zum StartGesund und fit starten Sie mit unserem Tipp eines „Herbstmüslis“. Nur fünf Minuten dauert die Zubereitung Ihres neuen Frühstücks, bevor Sie gemütlich das leckere Müsli genießen können.

Benötigte Zutaten (1 Person):

  • 1 Apfel
  • 1 Orange
  • 2 EL Haferflocken
  • 2 EL Milch
  • 1 EL Leinsamen
  • 2 EL Hirseflocken
  • 1 EL Sonnenblumenkerne oder Walnüsse
  • 2 EL Amarant, gepufft
  • 100 g Joghurt
  • 1 EL Eiweißpulver Vanille

Zubereitung (5 Minuten):

Hafenflocken und Milch gut mischen und kurz einweichen lassen. In der Zeit das Obst in gewünschte Stücke schneiden.

Die Leinsamen, Hirseflocken und Nüsse zu den eingeweichten Haferflocken geben und mit dem Amarant mischen. Das geschnittene Obst dazugeben und den Joghurt unterrühren. Um den Eiweißgehalt zu erhöhen und den Geschmack zu verbessern, rühren Sie einen Löffel Eiweißpulver mit Vanillegeschmack unter und direkt genießen.

Eignet sich super als gesundes eiweißreiches Frühstück.

PDF-Download: Rezept – Müsli


Hintergrund:

Hintergrund zum EiweissEine Eiweißreiche Ernährung ist wichtig, da Eiweiß der Baustein des Körpers ist. Haare, Haut, Hirn und Muskel bestehen aus Protein und bei einem Mangel kann es zu Haarausfall, Wachstumsstörungen oder auch Muskelschwäche kommen. Außerdem unterstützt Eiweiß beim Krafttraining den Aufbau von Muskeln.

Auch hier hat das Hubert-Schwarz-Zentrum ein Eiweißpulver entwickelt, das auf Grund seiner Kombination aus tierischen und pflanzlichen Eiweißen ein gutes Aminosäureprofil aufweist und eine hohe biologische Wertigkeit. Mit dem Geschmack Vanille kann es mit Milch oder Wasser gemischt werden oder als Zusatz in Backwaren, Joghurt oder Müsli verzehrt werden.

 

 

Rebecca Robisch im Hubert-Schwarz-Team

Herzlich Willkommen, Rebecca Robisch!

Rebecca Robisch im Hubert-Schwarz-TeamDie ehemalige Profi-Triathletin Rebecca Robisch hat sich dem Hubert-Schwarz-Team angeschlossen! Knapp 15 Jahre war Rebecca aktiv im Profisport unterwegs und nahm an zahlreichen renomierten nationalen wie internationalen Wettberwerben teil. Und das mit großem Erfolg: Von 2003 bis 2006 war sie vier Jahre lang in Folge deutsche Jugend-Duathlon-Meisterin bis sie 2011 auch bei den Damen Deutsche Meisterin wurde. Die Triathlon-Weltmeisterschafts-Rennserie 2015 über zehn Rennen beendete sie als beste Deutsche auf Rang 13.

Im Juli 2016 kündigte sie ihren Rücktritt aus dem deutschen Triathlon-Nationalteam an. Seitdem hat sich viel getan: Rebecca kehrte nach zehn Jahren aus der zweiten Heimat Saarbrücken nach Roth zurück und wird dort das Hubert-Schwarz-Team hauptsächlich im Gesundheitsmanagement unterstützen.

Enormer Erfahrungsschatz für Hubert-Schwarz-Gesundheitsseminare

Nach dem erfolgreichen Abitur studierte Rebecca während ihrer Zeit als Sportsoldatin an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement und erlangte dort zunächst den Bachelor of Arts (B.A.) in Fitnessökonomie. Darauf aufbauend schloss sie ein Masterstudium an – mit den Schwerpunkten Stressmanagement und Sportpsychologie. In den Hubert-Schwarz-Gesundheitsseminaren können Kunden und Seminarteilnehmer auch von ihrem enormen Erfahrungsschatz profitieren. Rebecca Robisch wird im Gesundheitsmanagement in Vorträgen, Seminaren, Personal Coachings und Umsetzungen in praktischen Modulen direkt am Kunden zum Einsatz kommen.

Bei den ersten Seminaren war Rebecca Robisch gleich in vollem Element! Mit ihrer sympathischen und aufgeschlossenen Art kam sie sehr gut bei allen Seminar-Teilnehmern an.

 

10 Gründe für Bewegung

Tipp: 10 Gründe, sich zu bewegen

10 Gründe für Bewegung

Wir haben 10 Gründe für Sie gesammelt, warum Bewegung für unseren Körper und Geist so wichtig ist. Die Gründe haben wir Ihnen auch als PDF-Datei (Download der Regeln) bereitgestellt.

Grund 1: Bewegung hilft Stress abzubauen

Wenn wir erschöpft sind, ist häufig unser einziger Wunsch, uns auf die Couch zu legen und zu entspannen. Zwar senken wir so Herzschlag, Atmung und Blutdruck, doch Stresshormone, die sich in unserem Körper angesammelt haben, können nicht abgebaut werden. Erst durch Bewegung werden Hormone produziert, die die innere Spannung abbauen können. Zirkulieren Stresshormone dauerhaft in unserem Organismus, ist unser Körper permanent in Alarmbereitschaft, was langfristig zu einem körperlichen und psychischen Erschöpfungszustand führen kann.

Grund 2: Bewegung macht glücklich

Während körperlicher Belastung schüttet unser Körper Endorphine aus, ein Hormon mit euphorisierender Wirkung, das uns glücklich macht und zu unserem seelischen Wohlbefinden beiträgt.

Grund 3: Bewegung hat positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem

Durch körperliche Aktivität wird Bluthochdruck vorgebeugt, da sich das Gefäßsystem der Muskulatur erweitert und sich das Kapillarsystem öffnet. Das Herz und die Gefäße werden dadurch vor Überlastung und Verschleiß geschützt.

Grund 4: Bewegung stärkt Ihr Immunsystem

Durch Sport wird sowohl die Zellzahl körpereigener Antikörper, als auch der natürlichen Killerzellen, die vor allem zur Bekämpfung von Viren und Tumorzellen wichtig sind, erhöht. Auch die Aktivität der Makrophagen, kleiner Fresszellen die Bakterien beseitigen, wird gesteigert. Dadurch wird Ihr Immunsystem nachhaltig verbessert.

Grund 5: Bewegung steigert die geistige Leistungsfähigkeit

Wenn wir uns bewegen, wird unser Gehirn besser durchblutet, wodurch nicht nur die Versorgung mit Sauerstoff verbessert wird, sondern auch der Transport anderer biochemischer Substanzen.
Durch regelmäßigen Sport über einen längeren Zeitraum wird zudem die Ausbildung neuer Synapsen, sowie die Festigung bestehender Gehirnverbindungen begünstigt. Diese positiven Effekte führen zu mehr Kreativität und einem gesteigerten Denkvermögen im Alltag.

Grund 6: Bewegung aktiviert den Stoffwechsel

Während körperlicher Betätigung wird die Durchblutung gesteigert, das Herz pumpt schneller und der Stoffwechsel wird aktiviert. Der Grundumsatz wird hierdurch gesteigert und Abfallprodukte werden schneller aus dem Körper eliminiert.

Grund 7: Bewegung ist gut für das Herz

Die Herzmuskulatur wird durch kontinuierliche sportliche Belastung gekräftigt, damit das Herz effizienter arbeiten kann. Mit einem Herzschlag kann nun ein größeres Blutvolumen in den Körperkreislauf gepumpt werden und das Herz muss folglich für die gleiche Arbeit seltener schlagen. Es kommt dadurch zu einer Entlastung des Herzens und einer besseren Durchblutung, da diese hauptsächlich zwischen zwei Herzschlägen stattfindet.

Grund 8: Bewegung reguliert den Blutzuckerspiegel

Durch regelmäßige Bewegung und den damit verbundenen erhöhten Energieverbrauch lässt sich außerdem der Blutzuckerspiegel regulieren und die Insulinempfindlichkeit der Zelle steigern, was hilft, der sogenannten Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) vorzubeugen.

Grund 9: Bewegung kräftigt Ihren Körper

Von sportlichem Training profitiert nicht nur unsere Muskulatur, sondern der gesamte Stütz- und Bewegungsapparat, also Knochen, Sehnen, Bänder und Gelenke. Dies gewinnt vor allem mit zunehmenden Alter an Bedeutung, da unsere Knochendichte bereits ab dem 35. bis 40. Lebensjahr langsam abnimmt und das Osteoporose-Risiko steigt. Durch richtiges Training wird jedoch die Knochendichte erhöht und deren Mineralstoffversorgung verbessert, wodurch die Knochen wieder elastischer und belastbarer sind. Dem Verlust von Knochensubstanz kann somit aktiv vorgebeugt werden.

Grund 10: Bewegung verhilft zu einem besseren Schlaf

Körperliches Training verbessert Ihre Schlafqualität und kann helfen, leichte Schlafstörungen auch ohne Medikamente in den Griff zu bekommen. Allerdings sollte darauf geachtet werden, nicht zu knapp vor dem Schlafengehen zu trainieren, da der Körper Zeit braucht, sich langsam von der Trainingseinheit zu erholen und die Körpertemperatur wieder zu senken.