Elbrus – Höchster Berg Europas

Mit 5.642 Metern ist der Elbrus der höchste Berg Europas, den wir vom Norden her besteigen werden. Der Elbrus von der Nordseite bleibt weiter von den negatven Wirkungen des Massentourismus verschont. Weder Schrott und Müll noch störende Motorengeräusche und Abgase beeinträchtgen das Erlebnis. Im Unterschied zur Südseite, bleibt die Besteigung auf der Nordseite sportlich, aber dafür naturnah und ruhig.

Gründe für Elbrus-Besteigung aus dem Norden

Bequem zum Basislager
Durch die neuausgebaute Straße von Kislowodsk bis nach Djily-Sur kommt man jetzt bereits bequem bis fast zum Basislager (das Gepäck wird sogar bis dorthin transportiert).

Schutzhütten und Zeltlager
Auf der Emanuel Wiese sind Lager mit festen Zelten entstanden, im Sturmlager auf 3.800 Metern sind Schutzhütten und Zeltlager aufgebaut – mit geschützten sanitären Anlagen und zentraler Versorgung. Das erleichtert die Besteigung des Elbrus, denn Sie sind nur mit dem Tagesrucksack bei den Akklimatisierungstouren unterwegs. Das Lager auf der Emanuel Wiese hat sogar eine Sauna!

Erfolgreiche Höhenanpassung
Bessere und individuellere Akklimatisierung am Berg – vor allem das „tief schlafen“ nach den Gängen bis auf 4.700 Meter hinauf ist besonders hilfreich und der Grundstein einer erfolgreichen Höhenanpassung!

Besteigung des Elbrus

Günstige Lage
Der Startpunkt auf den Ost-Gipfel vom Norden her ist von der Lage her viel günstiger als der Sturm vom Süden es erlaubt, da man nicht „quer hinüber“ muss. Die Überquerung zum Gipfel ist ab 4.700 Meter dann sogar technisch leichter und damit sicherer.

Am Ende leichter
Der Höhenunterschied am Gipfeltag ist fast gleich – die Borschki-Hütten an der Südseite liegen nur unwesentlich höher als das Höhenlager im Norden. Man hat vom Süden auf keinen Fall den leichteren oder kürzeren Aufstieg. Der Aufstieg vom Norden ist am Ende, wenn die Kräfte schwinden, sogar eher leichter und sicherer.

Hohe Aufstiegsquote
Das Erlebnis einer Gletscherbesteigung gibt es auch hier, Steigeisen und Gurtsicherung am Seil inklusive. Nur eben am letzten Stück, wenn man sowieso all seine Kraftreserven benötigt, ist dies nicht mehr nötig und das hilft den Teilnehmern enorm, um es „ganz hoch“ zu schaffen! Die Erfolgsquote bei den Aufstiegen vom Norden liegt daher um einiges höher (über 90%!) als beim Anstieg auf der klassischen Südroute.

Info- und Kennenlern-Tag Elbrus vom Norden

Gerne laden wir Sie zu unserem nächsten Elbrus Infotag (Termin wird noch bekannt gegeben) zu uns ins Hubert-Schwarz-Zentrum ein. Die Teilnahme ist für Sie kostenlos.

Programm

ab 15:30 Uhr
Begrüßung bei einem Glas russischem Tee aus dem Samowar und Gebäck

16:00 Uhr
Vortrag durch Ihren Bergführer Alexios Passalidis
Vorstellung der Tour und der Region, bildliche Präsentation und Einstimmung auf den Elbrus, Details zu Anspruch, Ausrüstung & Reise

18:30 Uhr
Ende der Veranstaltung
oder optional: Teilnahme an einem gemeinsamen Abend- essen zum Kennenlernen der Reiseteilnehmer untereinander (19,- EUR pro Person inkl. MwSt.)

Anmeldung Info- und Kennenlern-Tag Elbrus vom Norden


Reisedatum

Coronabedingt erst wieder 2021

Elbrus
  • Höchster Berg Europas mit 5.642 Metern
  • Berg der „Seven Summits“
  • Liegt in Russland im Großen Kaukasus Gebirge
  • Vergletscherter Vulkan
  • Erstbesteigung am 22.07.1829
Leistungen

Enthaltene Leistungen:

  • Reiseleitung ab Deutschland aus dem Hubert-Schwarz-Zentrum
  • Transfers laut Programm (Flughafen – Hotel Pijatigorsk – Djily-Su und zurück)
  • 2x Übernachtungen im *** Hotel in Pjatigorsk in gehobener Zimmerkategorie mit Klimaanlage
  • 8x Übernachtungen in den Lagern (Zelt/Hütte) mit 2er Belegung in den Zelten
  • Verpflegung: im Hotel Frühstück, während des Trekkings Vollverpflegung
  • deutschsprachiger, erfahrener Bergführer ab/bis Mineralnye Wody während der gesamten Tour
  • ggf. zusätzliche ortskundige, erfahrene Bergführer auf dem Berg
  • Bergwachtmeldungsgebühren und Nationalparkgebühren
  • Beantragung des Visums für alle Teilnehmer
  • Informations- und Kennenlerntag im Hubert-Schwarz-Zentrum im Vorfeld der Reise
Zusatz

Nicht enthaltene Leistungen:

  • Hin- und Rückflug ab/bis Deutschland (z.B . München, Frankfurt, Düsseldorf, Berlin) über Moskau nach Mineralnye Wody
  • Einzelzimmerzuschlag (nur im Hotel möglich!)
  • Gebühren Visum
  • Trinkgelder
  • Getränke und sonstige abweichende Verpflegung während der Reise
  • Reiserücktrittskostenversicherung u.a. Versicherungen
  • Rail&Fly-Bahn-Tickets zum Flughafen gegen Aufpreis buchbar; bitte unbedingt bei der Buchung mit angeben!
Preis

Reisepreis: 2.990,- EUR pro Person

Einzelzimmerzuschlag: 150,- EUR pro Person (nur im Hotel)

Reiseverlauf Elbrus Besteigung

Tag 1

Abflug
Flug ab Frankfurt (andere Abflughäfen auf Anfrage) nach Moskau und Weiterflug nach Mineralyne Wody. Hier begrüßt uns am späten Abend unser Bergführer/ lokale Reiseleitung und bringt uns nach Pijatigorsk in das Hotel.


Tag 2

Pijatigorsk
Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir heute die Gelegenheit, einen Spaziergang durch die Altstadt von Pijatigorsk zu unternehmen und diesen charmanten Kurort kennenzulernen sowie letzte Eikäufe zu erledigen; am Abend machen wir einen gemeinsamen Ausrüstungscheck und erhalten weitere Informationen über den Ablauf von unserem Bergführer.


Tag 3

Fahrt zum Elbrus
Nach dem Frühstück im Hotel starten wir zum nördlichen Fuß des Elbrus. Die Fahrt über die neue Straße nimmt ca. 3,5 Stunden in Anspruch, ist dabei aber sehr abwechslungsreich und interessant. Es geht ca 40 km weit durch die Städte und Siedlungen der sondergeschützten Kurregion „Kaukasische Mineralbäder“, weiter auf das Hochplateau Betschasyn und zum Malta-Canyon und durch schmale Schluchten und Täler mit schönen Aussichtspunkten. In der Ortschaft Djily-Su auf 2.500 Meter angekommen, führt uns eine erste leichte Wanderung zu unserem Lager auf die Emanuel Wiese. Unser Weg führt dabei an beeindruckenden Wasserfällen, schönen Felsformationen und Mineralwasserquellen entlang (Gehzeit ca. 1 Stunde). Je nach Wetterbedingungen kann unser Gepäck eventuel sogar bis zum lager gefahren werden. Ansonsten tragen wir es selbst. Nach dem Ankommen und einem Mittagessen unternehmen wir eine erste kleine Akklimatisierungs- Tour bis auf 2.800 Meter, Übernachtung in befestigten Zelten im Lager 1. (2600m)


Tag 4

Akklimatisierung I
Wir beginnen mit der Akklimatisierung und erkunden die Gegend. Bei unserem ersten Aufstieg gehen wir auf das Mond Plateau (ca. 3500 m) und bringen auch bereits erstes Gepäck ins Hochlager (3800m). Auf dem Rückweg kommen wir an den Pilzfelsen vorbei. Wer Lust hat, kann an den Steinen erstklassig bouldern. Übernachtung wieder im ersten Lager zur besseren Akklimatisierung!


Tag 5

Aufstieg in das 2. Lager
Nach dem Frühstück steigen wir wieder auf das Hochlager in 3.800 Meter auf, wobei wir das restliche Gepäck mitnehmen. Nachmittags erkunden wir die Umgebung bis auf eine Höhe von 3.900 Meter. Übernachtung in einfachen, aber befestigten Hütten.


Tag 6

Akklimatisierung II
Höhenakklimatisierungstour über den Gletscher: Dabei üben wir den ganzen tag am seil und mit steigeisen und gehen bis auf eine Höhe von ca. 4.700 Meter. Nachmittags Rückkehr und Übernachtung in Hütten im 2. Lager.


Tag 7

Erholungstag und Vorbereitung auf den Gipfelsturm
Wir verbringen einen weiteren Tag im Lager auf 3.800 Meter, um den Körper Zeit für die Höhenanpassung zu geben und Kräfte zu sammeln für den Gipfelsturm. An diesem Tag können wir leichte Ausflüge ohne Gepäck in die schöne Umgebung unternehmen. Jeder Schritt, der uns am Tag höher bringt als die Übernachtungs-Höhe, setzt einen weiteren Akklimatisierungs-Reiz für den Körper. Ganz nach dem Motto: „Walk high, sleep low.“ Übernachtung in Hütten im 2. Lager.


Tag 8

Gipfeltag!
Aufstieg auf den Ost-Gipfel des Elbrus mit 5.642 Meter. Wir starten um ca. 03:00 Uhr in der Nacht und erreichen den Gipfel je nach Vorwärtskommen gegen Mittag. Inklusive weiteren 4-5 Stunden Abstieg sind wir an diesem Tag 12 – 14 Stunden unterwegs – aber es ist eine lohnenswerte Anstrengung! Den Ausblick auf den Kaukasus vom Dach Europas werden wir so schnell nicht vergessen! Rückkehr zur Hütte und Übernachtung im 2. Lager.


Tag 9

Reservetag / Schlechtwettertag
Falls das Wetter den Gipfelaufstieg gestern unmöglich machte, haben wir heute eine 2. Chance. Übernachtung im 2. Lager.


Tag 10

Abstieg
Abstieg zurück bis zum 1. Lager auf der Emanuel Wiese und Übernachtung in den befestigten Zelten. Ein Besuch einheimischer Hirten mit „Verkostung“ der lokalen Milchprodukten von Käse bis Airan könnte am Nachmittag auf dem Programm stehen und Abends lockt uns die russische Dampfsauna des Lagers zum Entspannen. Übernachtung in befestigten Zelten im 1. Lager.


Tag 11

Rückkehr nach Pjatigorsk
Nach dem Frühstück fahren wir zurück nach Pijatigorsk. Am Nachmittag lassen wir die gemeinsame Zeit beim Spaziergang durch die Stadt ausklingen. Diesen Nachmittag kann jeder Gast auch individuell für sich nutzen. Übernachtung im *** Hotel.


Tag 12

Heimkehr
Frühstück und Transfer zum Flughafen am frühen Morgen. Rückflug über Moskau und Ankunft in Berlin am späten Nachmittag.