Auftritt der Bühnenpolka beim Beneflizz

Bühnenpolka mit Improtheater der Extraklasse

Auftritt der Bühnenpolka beim BeneflizzAls letzten Showact für den Beneflizz am 30.06.2018 dürfen wir die Bühnenpolka vorstellen! Das Improvisationstheater wurde 2011 in München gegründet und ist mittlerweile auch weit über die Münchener Grenzen hinaus bekannt. Bei 80 Auftritten jährlich begeistert das junge, frische und außergewöhnliche Impro-Ensemble mehrere tausend Besucher mit dem Fokus auf innovative Projekte.

Mit verschiedenen Showkonzepten, wie z.B. Tatort, Auktions- oder Superheldenshow werden regelmäßig große und kleine Geschichten auf die Bühne gezaubert. Welche dieser unterhaltsamen Geschichten am Abend des Beneflizz präsentiert werden, bleibt natürlich geheim bzw. wird spontan entwickelt – ganz nach dem Stile des Improtheaters. Wir lassen uns vom Auftritt überraschen, aber einen kleinen Vorgeschmackt mit dem nächsten Video haben wir für Euch!

Video

Starplatz & Übernachtung Berlin Marathon für 199 Euro

Special: Berlin Marathon Kurzprogramm

Starplatz & Übernachtung Berlin Marathon für 199 Euro

Neben unserem Standard Berlin Marathon Paket bieten wir nun auch ein Kurzprogram an. Das beinhaltet einen garantierten Starplatz am 16.09.2018 inkl. einer Übernachtung im Hotel Ibis Budget (Berlin-Hoppegarten) für 199,- Euro pro Person. Begleitperson (ohne Starplatz) ist für 59,- Euro im Doppelzimmer (ohne Frühstück) zubuchbar.

Ablauf Berlin Marathon

Samstag II 15.09.2018

Eigene Anreise nach Berlin (unsere Empfehlung: Anreise am Vormittag). Möglichkeit, die Messe Berlin VITAL zu besuchen (dort Abholung der Startunterlagen). Am Abend empfehlen wir eine Besichtigung des Starterbereichs an der Straße des 17. Juni.

Sonntag II 16.09.2018

Der Startschuss fällt voraussichtlich um 09.00 Uhr. Am Abend große Finisher Party (im Preis inbegriffen; Begleitpersonen gegen Aufpreis). Im Anschluss eigenständige Abreise.

Leistungen

  • Garantierter Startplatz beim 45. BMW Berlin Marathon
  • Kompletter Anmeldeservice zum Berlin Marathon durch das Hubert-Schwarz-Zentrum
  • 1 x Hotelübernachtung vom 15.09. – 16.09.2018 im Ibis Budget Berlin-Hoppegarten (Frühstück vor Ort zubuchbar)
  • Zusatznächte & Einzelzimmer auf Anfrage möglich

Zusatzleistungen

  • Chip-Miete: 6,- EUR (mit Kaufoption bzw. bei Nichtrückgabe am Veranstaltungstag: 25,- EUR)„
  • adidas Event Shirt (Climacool) und/oder adidas FinisherShirt (Funktion): jeweils 30,- EUR
  • Medaillengravur: 9,- EUR
Löwenzahn für Löwenzahn Pesto

Tipp: Löwenzahn für leckeres Pesto

Löwenzahn für Löwenzahn PestoWenn im Frühjahr die ersten Sonnenstrahlen die Erde wärmen, beginnt er zu sprießen: der Löwenzahn. Taraxacum officinale lautet der lateinische Name des Löwenzahns. Er deutet darauf hin, dass die Pflanze früher oft bei Augenentzündungen zur Anwendung kam. In der Volksmedizin hat er sich heute aufgrund der in den Blättern und Wurzeln enthaltenen Bitterstoffe als Leberreinigungsmittel einen Namen gemacht. Als Tee genossen, regt er sämtliche Verdauungsorgane sowie den Gallenfluss an und stimuliert darüber hinaus Bauchspeicheldrüse und Milz. Eine Blutreinigungskur – 1 Esslöffel Löwenzahnsaft aus der Apotheke am Tag, vier bis sechs Wochen lang eingenommen – soll Menschen helfen, die an Gicht oder Rheuma leiden.

Die Franzosen schätzen den leicht bitteren Geschmack von Löwenzahn schon lange und geben ihn in gemischte Blattsalate. Dazu entweder 50-100 Gramm Löwenzahnblätter auf einer Wiese, die weder gedüngt wird noch an einer viel befahrenen Straße liegt, sammeln, oder im Frühjahr auf Wochenmärkten nach gezüchteter Ware Ausschau halten. Mit je 100 Gramm Endivien-, Römersalat, jungem Spinat, Brunnenkresse oder Sauerampfer mischen und mit einer Vinaigrette vermengen. Wer mag, bestreut den Salat noch mit Löwenzahnblütenblättern.

Löwenzahnpesto selbst gemacht

  • 100 Gramm Löwenzahn klein schneiden
  • 70 Gramm gehäutete Mandeln anrösten und grob hacken
  • 30 Gramm frischen Parmesan fein reiben und alles in eine hohe, schmale Rührschüssel geben
  • 1 Knoblauchzehe dazu pressen, salzen und pfeffern. Mit dem Pürierstab durchmixen, dabei nach und nach 150 ml Olivenöl einfließen lassen, bis ein sämiges Pesto entsteht

Schmeckt prima als Spaghettisauce! Probieren Sie es aus!

Quelle: Metabolic Balance (www.metabolic-balance.com/)

 

Beitrag von Dr. Wick über Stress & Stressbewältigung

(K)ein Stress mit dem Stress – Dr. Wick über Stressbewältigung

Der „Stressreport 2012“ zeigte, dass etwa die Hälfte aller Arbeitnehmer über Multitasking, Termin- und Leistungsdruck sowie weitere Stressoren klagen. In der Folge steigen gesundheitliche Beschwerden durch psychische Belastungen stark an. Jeder sechste Befragte gab an, sich während der Arbeit sowohl körperlich als auch emotional erschöpft zu fühlen. Zu viel Stress kann in der Folge krank machen. Nicht umsonst hat die Weltgesundheitsorganisation Stress als eine der größten Gesundheitsgefahren dieses Jahrhunderts erklärt und prognostiziert, dass im Jahr 2020 jede zweite Krankmeldung auf Stress zurückzuführen sein wird. Umso wichtiger ist es als Chef mit gutem Vorbild voran zu gehen, die eigenen Mitarbeiter gesundheitsbewusst zu führen und bei der Gesundheitsvorsorge zu unterstützen. Aber was ist Stress eigentlich, welche Auswirkungen hat er und was kann dagegen getan werden?


Bewertung von Stress und Stressoren

Das Stressmodel nach Lazarus

Stressmodell nach Lazarus

Nach Lazarus entsteht Stress immer dann, wenn Umgebungsanforderungen oder innere Anforderungen die Ressourcen einer Person stark beanspruchen oder übersteigen. Eine weitere gängige Definition bezeichnet Stress als charakteristisches Reaktionsmuster (Anpassungssyndrom), das Menschen und Tiere als Antwort auf erhöhte Beanspruchung zeigen.

Dieses Reaktionsmuster lässt sich in drei Phasen gliedern:

  1. Alarmphase (Reaktionsvorbereitung durch Aktivierung und Energiebereitstellung),
  2. Reaktionsphase (optimale Reaktion auf Bedrohung) und
  3. Erschöpfungsphase (Regeneration).

Alarmauslösende Faktoren werden als Stressoren bezeichnet. Nach dem Transaktionalen Stressmodell nach Lazarus wird die Situation bzw. der Stressor im ersten Schritt zunächst als positiv, negativ oder irrelevant bewertet. Wird der Stressor als irrelevant eingestuft, wird keine Stressreaktion ausgelöst. Wird die Situation als unangenehm oder bedrohlich wahrgenommen, werden im nächsten Schritt die Möglichkeiten zur Bewältigung (Ressourcen) bewertet. Werden diese als unzureichend empfunden, um die Situation bewältigen zu können, entsteht negativer Stress (Distress). Ein positiv empfundener Stressor löst dagegen entsprechend positiven Stress (Eustress) aus, der mit einer erhöhten  Aufmerksamkeit sowie Leistungsmotivation und -fähigkeit einhergeht.

Tipp: Sehen Sie sich unser beispielhaftes Stressseminar an! Inhalte und Bausteine können – je nach Zielvereinbarung – getauscht werden.


Stress und seine Folgen

Sobald Stress ausgelöst wird, reagiert jedes Individuum auf vier verschiedenen Ebenen:

1. Physiologische (vegetativ-hormonelle) Ebene:

Um optimal auf den Stressreiz reagieren zu können, treten in der Alarmphase eine Reihe physiologischer Anpassungen auf: Es werden die Stresshormone Noradrenalin, Adrenalin sowie Cortisol ausgeschüttet. Das vegetative Nervensystem ist beteiligt, indem die Sympathikuserregung steigt und die Parasympathikuserregung sinkt. In den Muskeln und im Gehirn wird Energie freigesetzt. Darüber hinaus verengen sich die Blutgefäße – Blutdruck, Puls und Atemfrequenz steigen an. Die Pupillen weiten sich und die Wahrnehmung wird auf stressrelevante Reize eingeengt. Die Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxydabgabe werden positiv beeinflusst, der Blutgerinnungsfaktor nimmt zu und die Schmerztoleranz wird kurzfristig erhöht. Des Weiteren werden Zucker- und Fettvorräte gelöst, Verbrennungsvorgänge beschleunigt und die Schweißproduktion erhöht. Für die Stressreaktion nicht benötigte Körperfunktionen werden hingegen heruntergefahren. Durch die Ausschüttung des Hormons Hydrocortison sinkt beispielsweise die Immunabwehr des Körpers.

2. Kognitive Ebene:

Eine häufige Folge von erhöhter Stressbelastung ist mangelnde Konzentration, die bis hin zum Blackout führen kann. Weitere typische Begleiterscheinungen von Stress sind das Kreisen von Gedanken, was auch aufschaukelnde Prozesse beinhalten kann (Gedankenlawine). Beispiele für konkrete stressassoziierte Kognitionen sind Gedanken wie „Ich kann nicht mehr“ oder „Das schaffe ich niemals“.

3. Emotionale Ebene:

Zu den Gefühlen und emotionalen Reaktionen, die in Stresssituationen oft auftreten und eng mit dem Bereich der Kognitionen verbunden sind, gehören z.B. Wut, Niedergeschlagenheit, Trauer, Hilflosigkeit, Verzweiflung und Gereiztheit.

4. Behaviorale Ebene:

Auf der muskulären Ebene wird Stressempfinden häufig von Verspannungen, Zähneknirschen oder nervösen Gesten wie Fußwippen begleitet. Im Verhalten wirken gestresste Menschen oftmals gehetzt, desorganisiert oder aggressiv. Ebenso können Rückzugsverhalten oder Schlafstörungen auftreten. Zudem können gesundheitsschädigende Verhaltensweisen (z.B. Missbrauch von Alkohol, Medikamenten etc.) auftreten, die langfristig zu Süchten führen können.

Der Stress hat böse Folgen für den Körper

Stress hat auf jedes Individuum Folgen. Diese werden auf vier Ebenen definiert.


Stress in der modernen Zeit

Dieser Stressmechanismus beschreibt ein uraltes Programm, das für unsere Vorfahren von existenzieller Bedeutung für das Überleben war. Doch was hat sich im Vergleich zur Steinzeit geändert und warum stellt Stress heutzutage eine solche Gefahr für die Gesundheit dar?

Handy trägt wesentlich zum Stress bei

Immer & überall erreichbar – Das Smartphone steigert das Stresslevel

Auf der Ebene der Stressoren ist vor allem Multitasking in Verbindung mit übersteigerten inneren und äußeren Erwartungen ein neuartiges Problem. Hinzu kommt die ständige Erreichbarkeit, die uns neue Technologien und Medien ermöglichen, sodass auch im Urlaub die Möglichkeit besteht, E-Mails zu beantworten oder Telefonate zu erledigen. Dies kann schnell zu einem deutlichen Ungleichgewicht zwischen An- und Entspannung, Aktivität und Ruhe, Stress und Erholung führen. Fehlende Erholungsphasen führen zu aufschaukelnden Prozessen und dem sogenannten Dauerstress. Während wir noch auf den einen Stressor reagieren, folgt bereits der nächste Stressor, sodass es zu einer ständigen Aktivierung ohne die Möglichkeit der zwischenzeitlichen Erholung kommt.

Nach einer länger anhaltenden Phase des Dauerstresses kommt es früher oder später zur Erschöpfung der Widerstandsfähigkeit. Jeder kennt das folgende Phänomen: Nach einer besonders intensiven Arbeitsphase beginnt der lang ersehnte Urlaub, in dem man gleich zu Beginn an einer Erkältung erkrankt. Bei Dauerstress können neben der erhöhten Infektanfälligkeit auch schwerwiegendere Erkrankungen (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen) die Folge sein.

Während die Mechanismen auf der physiologischen, kognitiven und emotionalen Ebene bei unseren Vorfahren in ähnlicher Weise wie heute abliefen, besteht ein weiterer wesentlicher Unterschied auf der Verhaltensebene. Das moderne Leben bietet kaum mehr die Möglichkeit, die bereitgestellte Energie mit dem evolutionär verankerten Angriffs- bzw. Fluchtmechanismus abzubauen, von dem wir nur noch in seltenen Fällen, wie z.B. beim Fliehen aus Gefahrensituationen für Leib und Leben, profitieren. Darüber hinaus hat sich das physisch-psychische Belastungsverhältnis ins Gegenteil verkehrt: Während der Tagesablauf noch vor 100 Jahren hauptsächlich aus körperlicher Belastung bestand, überwiegt heute die geistige Belastung.


Strategien zur Stressbewältigung

Weil Stress in den meisten Situationen nicht durch Bewegung abgebaut werden kann, sind ergänzende essentielle Stressbewältigungsstrategien unerlässlich. Hierbei werden drei Säulen unterschieden:

1. Instrumentell

Um den Alltag stressreduzierter zu gestalten, können Problemlösestrategien gelernt und die Techniken des Zeitmanagements optimiert werden. Darüber hinaus stellt der Aufbau von sozialen Netzwerken eine Möglichkeit zur Steigerung der Stresskompetenz dar.

2. Kognitiv

In diesem Bereich spielt vor allem die Umbewertung von Stresssituationen sowie die Entwicklung von förderlichen Einstellungen eine bedeutende Rolle. Dabei können beispielsweise positive Selbstgespräche (Autosuggestionen) hilfreich sein.

3. Regenerativ

Mit Entspannungsverfahren wie Progressiver Muskelentspannung und Autogenem Training werden Erholungsmöglichkeiten geschaffen. Ein wichtiger Baustein ist auch das Training der Achtsamkeit. Hobbies und regelmäßige Bewegung dienen ebenfalls der Regeneration.


Aus der Praxis

Bei einem Gesundheitsseminar mit dem Hubert-Schwarz-Zentrum für einen Kunden hat ein Expertenteam erstmals das Thema Stress und Stressbewältigung zusätzlich zu den Modulen Gesunde Ernährung und Bewegung erfolgreich integriert. Im Stressteil wurde den Teilnehmern erklärt, dass es zunächst wichtig ist, ein Grundverständnis für das Thema Stress zu entwickeln. Dieses Verständnis konnte dann auf die eigene Person übertragen werden, um die eigene Stressproblematik und die eigenen Ressourcen zu erörtern. Schließlich ging es darum, geeignete individuelle Bewältigungsstrategien für den Alltag zu finden, auszuprobieren und in den Alltag zu transferieren, um das Stresslevel langfristig zu reduzieren.


Zur Autorin Dr. Katharina Wick

Katharina Wick hat an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und an der Université de Poitiers in Frankreich Psychologie studiert. Als ehemalige Leistungssportlerin hat sie bereits als Jugendliche das „Autogene Training“ selbst erlernt und das große Potential dieses Entspannungsverfahrens kennengelernt, so dass sie sich im Studium damit weiter beschäftigt hat. Nach dem Studium hat sie die Ausbildung zur Entspannungstherapeutin angeschlossen.

Seit 2010 war Frau Wick am Universitätsklinikum in Jena in den Bereichen Lehre, Konsildienst und Forschung tätig, zuletzt in einem vom BMBF-geförderten Präventionsprojekt mit dem Schwerpunkt Steigerung des Selbstwerts und der Teilhabe. Vor 6 Jahren hat sie erfolgreich ihre Promotion zum Thema „Prävention von Essstörungen“ abgeschlossen. Parallel dazu, hat sie den Heilpraktiker für Psychotherapie erworben und befindet sich aktuell in der Ausbildung zur Hypnotherapeutin.

Die intensive Beschäftigung mit den Themen Stress und Stressbewältigung haben dazu beigetragen, dass Katharina Wick seit 10 Jahren als freiberuflich arbeitende Psychologin, für verschiedene Auftraggeber, auch im Rahmen des „Betrieblichen Gesundheitsmanagements“, tätig ist. Sie unterstützt das Hubert-Schwarz-Team bei unseren Stressseminar/en mit ihrem Fachwissen.

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Gesünder im Team

Gesund sein im Team - So klappts!Ein interessanter Artikel von Prof. Rolf van Dick aus dem Harvard Business Manager (Edition 2/2014) gibt Aufschluss über den Zusammenhang von Teamwork und Gesundheit. In unseren Seminaren und Trainings kombinieren wir seit vielen Jahren die Bereiche Gesundheit und Teamarbeit.  Das eine geht nicht ohne das andere – Davon sind wir überzeugt. Eine gesunde Unternehmenskultur wird durch gute Teamarbeit, gesunde Führungsarbeit und der gesundheitsorientierten Handlungskompetenz jedes Einzelnen bestimmt. An diesem Gesamtzusammenhang und effizienten Hebel setzen wir seit vielen Jahren zum Erfolg unserer Kunden an.

Immer mehr Studien belegen, dass Stress von Mitarbeitern weniger mit der individuellen Widerstandsfähigkeit zu tun hat. Das Stressniveau hängt im Wesentlichen davon ab, wie sehr sich Menschen mit ihrem Team und ihrer Aufgabe identifizieren. Führungskräfte sollten diese Identität und Kultur gezielt fördern. Je höher die Identifikation, desto geringer das Stressniveau. Schon minimale Beeinflussung des Identifikationsniveaus führt zu deutlichen Unterschieden in der Wahrnehmung von Stress. Menschen können sich  als Individuen sehen („ich“) oder als Mitglieder von Teams („wir“). Wenn diese soziale Identität vorhanden ist, richten wir unser gesamtes Verhalten an den Normen und Werten des Teams oder der jeweiligen Organisation aus.

Tipp: Sehen Sie sich unser beispielhaftes Team- & Gesundheitsseminar an! Inhalte und Bausteine können – je nach Zielvereinbarung – getauscht werden.

Praxisnaher Vergleich: Bombenentschärfer vs. Restaurantbedienungen

So wurden zwei ungleiche Berufsgruppen miteinander verglichen. Bombenentschärfer und  Restaurantbedienungen. Sie wurden nach ihrer Belastung bei ihrer Tätigkeit gefragt. Es kam heraus, dass Bombenentschärfer ihren Job nur als halb so belastend einschätzen wie Bedienungen. Bedienungen hingegen schätzten die Tätigkeit der Entschärfer als 60% belastender ein. Der Grund für das Ergebnis liegt in der Identifikation mit dem Job. Bombenentschärfer identifizieren sich stärker mit ihrer Tätigkeit und Aufgabe. Bedrohung werden dadurch „normal“ und als weniger bedrohlich wahrgenommen. Weitere Studien, u.a. mit CallCenter Mitarbeitern, bestätigen diese Hypothese. CallCenter Agents, die sich stärker mit Ihrer Tätigkeit und ihrem Arbeitgeber identifizieren ließen sich sieben Mal weniger durch unfreundliche Anrufer stressen, als Mitarbeiter die sich wenig identifizieren. Aus diesen Erkenntnissen ergeben sich vielfältige Implikationen für Führungskräfte.

Empfehlungen für Führungskräfte:

  • Teamstrukturen einführen wo immer es möglich und sinnvoll ist. Stressgeplagte Mitarbeiter nicht isolieren / Integration ins Team fördern um emotional und soziale Unterstützung zu fördern
  • Rituale pflegen: Freiräume für gemeinsame Aktivitäten und das Feiern von Erfolgen
  • Identität fördern: Ein gemeinsames Teamleitbild entwickeln.
  • Agieren im Vorbild und mit guten Beispiel vorangehen.

In Anlehnung an: Rolf van Dick in Harvard Business Manager (Edition 2/2014)

Oft sind es die kleinen Dinge und Hebel, die Führungskräfte bewegen müssen. Dafür sollte man sich  immer wieder Zeit und Freiraum nehmen. Eine gemeinsame „Teamauszeit“  in Form eines Teamtrainings oder Teamerlebnisses – abseits des Arbeitsalltags – ist dazu sicher eine passende Gelegenheit.

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