Power of mind

Hubert Schwarz hat “Power of mind” entwickelt, als er sich bei seinen Extremtouren im Sattel zu immer wieder neuen Höchstleistungen beflügeln musste. Was dem Sportler zu großen Erfolgen verhalf, dient auch dem Motivationstrainer Hubert Schwarz als Grundlage für seine Vorträge und Workshops. Wenn Hubert Schwarz über „Power of mind“ spricht, dann wird deutlich, dass er diese Philosophie mit Leidenschaft lebt.

Philosophie Power of mind

Eigenverantwortung, Leistungswille und Teamfähigkeit sind tragende Säulen erfolgreicher Unternehmen und Tugenden, die sich trainieren lassen. Hubert Schwarz gehört als Motivationstrainer mit seinem Erfahrungshintergrund und seiner Begeisterungsfähigkeit zu den Vertretern seines Fachs.

Motivation, Wille & Antrieb

Die Philosophie „Power of mind“ bietet Transfers für jedermann: „Power of mind“ steht für Motivation, starken Willen und eigenen Antrieb, der neue Leistungshorizonte öffnet; für die Fähigkeit, Durststrecken zu überwinden und ehrgeizige Ziele nie aus den Augen zu verlieren. Profitieren Sie von den Erfahrungen einer authentischen Persönlichkeit, begegnen Sie Hubert Schwarz als Motivationstrainer.

Philosophie Power of mind

„Leidenschaft ist der Turbo des eigenen Antriebs.“

Hubert Schwarz

Interview mit Hubert Schwarz

F: Was verstehen Sie unter Ihrer Theorie „Power of mind“?

„Nun, es ist keinesfalls nur etwas Theoretisches. „Power of mind“ basiert auf meinem persönlichen Lebensweg vom Sozialarbeiter über den Extremsportler zum mittelständischen Unternehmer. Und der Schlüssel zu meinen Erfolgen – im Sport wie im Wirtschaftsleben – lag immer im Vertrauen auf den eigenen Antrieb, der einen selbst und andere zu Höchstleistungen beflügelt. In 80 Tagen um die Welt zu radeln, ist nicht wirklich eine Frage der Kondition. Ob man sich dazu überwinden kann, Tag für Tag 300 Kilometer im Sattel zurückzulegen, auch bei widrigsten äußeren Bedingungen – diese immer wiederkehrende Nagelprobe hat vor allem etwas mit mentaler Stärke, sprich „Power of mind“, zu tun.“

F: Welche Botschaft wollen Sie vermitteln?

„Grundsätzlich gebe ich nur das weiter, was ich selbst erlebt habe. Und daraus kann man ganz gewiss ableiten, dass in jedem von uns weitaus stärkere Kräfte schlummern, als wir selbst annehmen. Ich war nie mit überragendem sportlichen Talent gesegnet. Aber mein Wille und mein Trainingsfleiß trugen mich zweimal im Sattel um die Welt. Zugetraut hat mir das anfangs niemand. Und darum geht es: Wir müssen den Mut haben, Wagnisse einzugehen, Risiken zu nehmen, statt einer allgemeinen Vernunft zu folgen, die am Ende doch nur das tatenlose Zusehen oder die eigene Bequemlichkeit rechtfertigt. Damit rede ich nicht dem rücksichtslosen Egotrip das Wort. Auch ein Team lebt von der Bereitschaft seiner Mitglieder, für ein gemeinsames Ziel über sich hinauszuwachsen und sich damit gegenseitig anzuspornen.“

F: In welcher Weise hat sich durch den Extremsport Ihre Einstellung zum Leben verändert?

„Als ich 1991 beim Race Across America, einem 5.000 Kilometer langen Nonstop-Radmarathon von der West- zur Ostküste der USA, als erster Deutscher das Ziel sah, war ein Traum Wirklichkeit geworden. Gleichzeitig lernte ich, dass einem erfüllte Träume nicht in den Schoß fallen. Man muss sich konkrete Ziele setzen, hart dafür arbeiten und lernen, Durststrecken zu überwinden. Dafür gab es keine bessere Schule als die ultralangen Distanzen, die ich im Sattel zurückgelegt habe. Mit den Kräften, die ich als gesunder Mensch selbst mobilisieren konnte, wollte ich aber auch anderen helfen und gründete 1998 mit meiner Frau Renate die Hubert-Schwarz-Stiftung. Deren Projekte für notleidende Kinder sind mir ebenso wichtig wie sportliche oder unternehmerische Erfolge.“

F: Was können Manager von einem Extremsportler lernen?

„Bestimmt nicht, wie man mit unfairen Mitteln Erfolg erschwindelt! Als Einzelkämpfer im Sattel habe ich nie einen Gedanken an Doping verschwendet, sondern die „Tretmühle Radmarathon“ immer als Parallele zum wirklichen Leben begriffen. Man lernt, ein großes, weit entferntes Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und gleichzeitig auf die vielen tausend kleinen Schritte zu achten, die notwendig sind, um es zu erreichen; man spürt bei jeder Pedalumdrehung die Verantwortung, die auf einem lastet – für Team, Mitarbeiter und Unternehmen. Wer ein Leader sein will, muss diese Verantwortung verinnerlichen und glaubhaft vorleben, wie wichtig Handeln aus eigenem Antrieb ist.“