Der Extremsportler

Hubert Schwarz, geboren 1954 in Spalt bei Nürnberg, hat einen außergewöhnlichen Weg vom Extremsportler zum erfolgreichen Unternehmer hinter sich. Die gesicherte Existenz gab der Extremsportler für seine große Leidenschaft auf: den Sport über ultralange Distanzen. Mit großer Motivation stellte er sich der Herausforderung und meisterte diese durch viel Selbstdisziplin und Leidenschaft in einzigartiger Manier.

Vom Jugendpfleger zum Extremsportler

Zunächst arbeitete Hubert Schwarz elf Jahre als Jugendpfleger im Öffentlichen Dienst, ehe er über den Triathlon zum Extremsport gelangte und sein Faible für das Radfahren auf ultralangen Distanzen 1991 zu seinem Beruf machte.

Entbehrungsreicher Weg

Auf diesem anfangs äußerst entbehrungsreichen Weg begleitete ihn seine Frau Renate, mit der er eine Familie gründete (zwei Kinder, Laura und Felix) und das Hubert-Schwarz-Zentrum zu einem erfolgreichen Unternehmen entwickelte. Die Basis für diesen Erfolg legte Hubert Schwarz mit dem Mut, als Sportler Wege zu wählen, die anderen als unfahrbar gelten.

Extremsport als Grundlage

Über einen langen Zeitraum hat sich Hubert Schwarz immer wieder neue (sportliche) Herausforderungen (z.B. Race Across America) gesucht und damit nachhaltig bewiesen, was er als Vortragsredner und Motivationstrainer an Publikum und Kunden weitergibt: dass man mit Wille und Leidenschaft Grenzen überwinden und ehrgeizige Ziele erreichen kann.

Rekorde und beeindruckende Geschichten des Extremsportlers

Ich fahre Rad, weil es den Blick schärft: den Blick nach vorne.

Hubert Schwarz

Extreme Distanzen – extreme Rekorde

Auf dem Rad sprengte Hubert Schwarz Rekorde: In 80 Tagen umrundete er die Welt, bestand als erster deutscher Finisher das Race Across America, trotzte der Gluthitze in Down Under (“All around Australia”) und der beißenden Kälte Alaskas (“Iditabike”).

5.000 Kilometer durch Amerika

Gerade das Race Across America (kurz: RAAM) verlangte dem Extremsportler einiges ab: die 5.000 Kilometer lange Strecke nonstop quer durch Amerika mit den scheinbar nie endenden Straßen und Weiten der Landschaft schienen schier unmöglich zu bezwingen.

Erster Deutscher „Official Finisher“

Mit Leidenschaft, Disziplin, Motivation und der Kunst, die eigene Komfortzone täglich auf’s neue zu verlassen, ließen Hubert Schwarz zum ersten deutschen “Official Finisher” werden. 1992 und 1994 bestätigte er mit zwei weiteren Zielankünften seine Fähigkeiten als Extremsportler.

Stationen des Extremsportlers

1980er Jahre

1989: Als erster deutscher Triathlet absolviert Hubert Schwarz alle 5 offiziellen Ironman-Wettkämpfe binnen eines Jahres.

1990er Jahre

1990: Ultraman auf Hawaii (dreifache Ironman-Distanz).

1991: Als erstem Deutschen gelingt Hubert Schwarz die Zielankunft beim Race Across America (RAAM). Das Nonstop-Rennen führt 5.000 Kilometer von der West- zur Ostküste der USA. Um als „Official Finisher“ zu gelten, darf man zu keiner Zeit mehr als 48 Stunden hinter dem Führenden des Rennens zurückliegen. Schwarz gelingt dieses Kunststück abermals 1992 und 1994.

1992: Hubert Schwarz behauptet sich im bitterkalten Alaska beim „Winter Bicycle Classic“ (600 Kilometer von Anchorage nach Fairbanks) als Zweiter gegen starke Konkurrenz. Der Extremsportler wiederholt diesen Erfolg 1993.

1993: Rekordfahrt in den Alpen: Route des Grandes Alpes in 33 Std. und 28 Min. „All around Australia“: Hubert Schwarz umrundet auf dem Rad den australischen Kontinent in nur 42 Tagen (14.183 Kilometer) und erhält dafür einen Eintrag im Guiness-Buch der Rekorde.

1995: „Iditabike“: Radrennen im winterlichen Alaska; West-Ost-Durchquerung Australiens in Rekordzeit.

1996: „In 80 Tagen um die Welt“: Hubert Schwarz legt in diesem Zeitraum 22.000 Kilometer auf fünf Kontinenten zurück. Eine Leistung, die auch in einer Fernsehreportage gewürdigt wird und Hubert Schwarz zu einem gefragten Vortragsredner in ganz Deutschland macht.

1997: Kilimandscharo: In 24 Stunden auf den höchsten Gipfel Afrikas.

1998: „Durch Wüstensand und Hochgebirge“: Mit Rennrad, Mountainbike und als Bergsteiger eine 4.000 Kilometer lange Tour über die Hochplateaus der Anden.

2000er Jahre

2000: „Bike the future“: Als Sonderbotschafter der Expo in Hannover nimmt Hubert Schwarz abermals eine Weltumrundung in Angriff: 25.000 Kilometer legt er binnen 4 Monaten zurück und liefert der Weltausstellung ein beeindruckendes, völkerverbindendes Element.

2003: „Berlin – Bagdad“: Gemeinsam mit dem Musiker und TV-Star Joey Kelly radelt Hubert Schwarz 5.000 Kilometer für einen guten Zweck: die Errichtung einer Kinder- und Geburtsklinik im Irak.

2005: Der Beginn mit kombinierten Rad- und Bergtouren. Erster Gipfel: der Mount Elbrus im Kaukasus. 2007 folgt der Aconcagua als höchster Berg Südamerikas.

2009: „Race Across America“ im Viererteam.

2010: „Desert Dash“ – Hubert Schwarz gewinnt das Wüstenrennen in Namibia mit einem blinden Extremsportler als Partner auf dem Tandem.

2011: „Race Across America“ im Zweierteam. „Desert Dash“ im Zweierteam.

2012: „Race Across America“ im Viererteam.

2013: „Race Across America“ im Achterteam.

2014: „Race Across America“ im Viererteam. Neuer Weltrekord in der Altersklasse der 60- bis 69-Jährigen mit 6 Tagen, 14 Stunden und 18 Minuten.