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Erfahren Sie in unserem Blog aus erster Hand, wie die RAAM-Vorbereitungen laufen und wie es unserem Team beim Rennen ergeht. Wir freuen uns auf Ihr Feedback und Ihren moralischen Beistand!

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Ein starkes Team stellt sich dem härtesten Radmarathon der Welt

Die Mitglieder der Equipe Schwarz (von oben): Hubert Schwarz, Prof. Wolfgang Lenzen, Eberhard Wagemann, Dirk Zinnecker.
  • Hubert Schwarz bestreitet im Vierer-Team das Race Across America
  • Fast 5000 km nonstop quer durch die USA
  • Für die Teilnehmer geht ein Lebenstraum in Erfüllung

Am 20. Juni ist es soweit! Nach drei erfolgreichen Solofahrten, die in den 90er Jahren seinen Ruhm als Extremsportler begründeten, geht Hubert Schwarz wieder beim legendären Race Across America (RAAM) an den Start. Als erster Deutscher hatte er 1991 diese ungwöhnliche Ausdauerprüfung im Sattel bestanden und dabei Höllenqualen durchlitten. "Im Team wird es sicher etwas einfacher sein", sagt Schwarz, der diesmal auch eine Rolle als Coach übernehmen wird. "Aber mein Respekt vor meinen Mitstreitern, die sich hier einen Lebenstraum erfüllen, und vor diesem Rennen, das mit zahllosen Unwägbarkeiten gespickt ist, ist dennoch riesengroß."

Ein ausführliches Interview mit Hubert Schwarz zum Thema RAAM lesen Sie hier.

 
Das Team

Auf der knapp 5000 km langen Strecke von der West- zur Ostküste der USA werden außerdem

  • Prof. Wolfgang Lenzen (63, Osnabrück)
  • Eberhard Wagemann (56, Berlin) und
  • Dirk Zinnecker (41, Birkenfeld)

für die Equipe Schwarz in die Pedale treten.

Das Rennen

Das Race Across America, das in diesem Jahr von Oceanside (Kalifornien) nach Annapolis (Maryland) führt, wird nonstop gefahren und gilt deshalb als härtester Radmarathon der Welt. Die Rennfahrer teilen sich entlang der exakt definierten Route ihre Schlafpausen selbst ein und versuchen, schnellstmöglich das Ziel an der Ostküste zu erreichen – bei einem Zeitlimit von 9 Tagen. Dieser Rhythmus stellt höchste Anforderungen an Ausdauer, mentale Stärke, Renntaktik und Logistik. Als Team werden sich Schwarz, Lenzen, Zinnecker und Wagemann im Sattel abwechseln und täglich jeweils rund 180 Kilometer zurücklegen.

Die 10-köpfige Crew in Begleitfahrzeug und Wohnmobil sorgt dafür, dass diese Wechsel reibungslos funktionieren, dass sich die Sportler während ihrer Ruhepausen optimal erholen und dass der gesamte Tross rund um die Uhr in Schwung bleibt.

Zu den großen Hürden des RAAM zählen die mitunter extremen Witterungseinflüsse und die zermürbend lange Distanz, die von jedem Teammitglied ein hohes Maß an Konzentration, Motivation und Leistungsbereitschaft erfordert. Die Strecke führt durch Wüstengegenden, über Pässe der Rocky Mountains und durch die oft konturlosen Weiten des Mittleren Westens. Der Wechsel der (Kultur-)Landschaften und Klimazonen macht aber auch den besonderen Reiz dieses Rennens aus. Es hat den Flair eines „road movie“, gepaart mit den Dramen und Glücksgefühlen einer extremsportlichen Herausforderung.