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Wege wählen, die anderen als unfahrbar gelten
Hubert Schwarz, geboren 1954 in Spalt bei Nürnberg, hat einen außergewöhnlichen Weg als Extremsportler hinter sich. Der diplomierte Sozialpädagoge arbeitete zunächst elf Jahre als Jugendpfleger im Öffentlichen Dienst, ehe er über den Triathlon- zum Extremsport gelangte und sein Faible für das Radfahren auf ultralangen Distanzen 1991 zu seinem Beruf machte. Auf diesem anfangs äußerst entbehrungsreichen Weg begleitete ihn seine Frau Renate, mit der er eine Familie gründete (zwei Kinder, Laura und Felix) und das Hubert-Schwarz-Zentrum zu einem erfolgreichen Coaching-Unternehmen entwickelte. Die Basis für diesen Erfolg legte Hubert Schwarz mit dem Mut, als Sportler Wege zu wählen, die anderen als unfahrbar gelten.
Hier die wichtigsten Stationen seiner Karriere als Extremsportler:
- 1989 Als erster deutscher Triathlet absolviert Schwarz alle 5 offiziellen Ironman-Wettkämpfe binnen eines Jahres
- 1990 Ultraman auf Hawaii (dreifache Ironman-Distanz)
- 1991 Als erstem Deutschen gelingt Hubert Schwarz die Zielankunft beim härtesten Radmarathon der Welt, dem Race Across America (RAAM). Das Nonstop-Rennen von der West- zur Ostküste der USA führt über eine Strecke von rund 5000 Kilometern. Um als "Official Finisher" zu gelten, darf man zu keiner Zeit mehr als 48 Stunden hinter dem Führenden des Rennens zurückliegen. Schwarz gelingt dieses Kunststück abermals 1992 und 1994.
- 1992 Schwarz behauptet sich im bitterkalten Alaska beim "Winter Bicycle Classic" (600 km von Anchorage nach Fairbanks) als Zweiter gegen starke einheimische Konkurrenz. Schwarz wiederholt diesen Erfolg 1993.
- 1993 Rekordfahrt in den Alpen: Elf Pässe von Martigny nach Nizza (Route des Grandes Alpes) überwindet Schwarz in 33 Std. und 28 Min.
- 1993 "All around Australia": Schwarz umrundet auf dem Rad den australischen Kontinent in nur 42 Tagen (14.183 km) und erhählt dafür einen Eintrag im Guiness-Buch der Rekorde.
- 1995 "Iditabike": Querfeldein-Radrennen im winterlichen Alaska; West-Ost-Durchquerung Australiens in Rekordzeit.
- 1996 "In 80 Tagen um die Welt": In Anlehnung an Jules Verne legt Schwarz in diesem Zeitraum 22.000 Kilometer auf fünf Kontinenten zurück. Eine einsame Spitzenleistung, die auch in einer ausführlichen Fernsehreportage gewürdigt wird und Schwarz zu einem gefragten Vortragsredner in ganz Deutschland macht.
- 1997 Kilimandscharo: In 24 Stunden auf den höchsten Gipfel Afrikas. In den Folgejahren zahlreiche weitere Kili-Touren mit Reisegruppen des Hubert-Schwarz-Zentrums.
- 1998 "Durch Wüstensand und Hochgebirge": Mit Rennrad, Mountainbike und als Bergsteiger absolviert Schwarz eine 4000 Kilometer lange Tour über die Hochplateaus der Anden.
- 2000 "Bike the future": Als Sonderbotschafter der Expo in Hannover nimmt Schwarz abermals eine Weltumrundung in Angriff: 25.000 km legt er binnen 4 Monaten zurück - unter anderem durchquert Schwarz den gesamten asiatischen Kontinent von Shanghai bis Istanbul - und liefert der Weltausstellung damit ein beeindruckendes, völkerverbindendes Element.
- 2003 "Berlin - Bagdad": Gemeinsam mit dem Musiker und TV-Star Joey Kelly radelt Schwarz 5000 km für einen guten Zweck: die Errichtung einer Kinder- und Geburtsklinik im Irak.
- 2005 Schwarz beginnt mit kombinierten Rad- und Bergtouren, die jeweils auf Meereshöhe ihren Ausgangspunkt haben. Erster Gipfel: der Mount Elbrus im Kaukasus. 2007 folgt der Aconcagua als höchster Berg Südamerikas.
- 2007 "Beneflizz"-Premiere: Radmarathon mit Prominenten als jährliches Charity-Event zugunsten des RTL-Spendenmarathons.
- 2008 Beginn der Planungen für eine weitere Weltumrundung - diesmal aber mit einem Viererteam.


