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Peru: Hilfe für Straßenkinder

Die Kuychi-Foundation kümmert sich um die „vergessenen Kinder Perus“. In Urubamba bei Cusco betreibt sie ein Zentrum, in dem zum Beispiel Straßenkinder eine Bleibe finden, betreut und ärztlich versorgt werden. Auch Bildungsprogramme gehören dazu, die den jungen Menschen Perspektiven geben, damit sie der Spirale aus Armut, Alkoholismus und Kriminalität entrinnen können. Das Projekt unterhält u. a. ein Familienhaus, in dem vor allem traumatisierten Kindern ein harmonisches Umfeld geboten wird. In das Tageszentrum der Einrichtung kommen regelmäßig ca. 120 Kinder aus der näheren Umgebung. Die Kinder erledigen dort ihre Schularbeiten und werden auch in anderen Fertigkeiten, wie
Tanz, Theater, Gartenarbeit, Elektroinstallation und Holzbearbeitung unterrichtet. Das Berufsschulzentrum beherbergt etwa 80 Jugendliche, die dort ausgebildet werden und ihren Abschluss machen können. Die Erfolgsquote des Ausbildungszentrums ist hoch: Von bislang rund 220 Absolventen haben lediglich zwei Jugendliche noch keinen Job.

 

Inselbewohner brauchen Solarstrom

Auf der Insel Amantani im Titicacasee soll eine Schule mit einer Solarstromanlage ausgestattet werden, damit Kinder nach der Feldarbeit auch bei Dunkelheit ihre Hausaufgaben machen können und nicht bei Kerzenlicht schreiben und lernen müssen. Vor allem im Winter wird es bereits gegen 17:30 Uhr dunkel. Eine mögliche Hilfe wäre die Ausstattung der Schule im Hauptort „Comunidad del Pueblo“ mit einer kleinen Solaranlage, um 1-2 Räumlichkeiten mit Strom zu versorgen, in denen die Kinder auch am frühen Abend Ihre Schularbeiten machen können. Zusätzlich könnten die Gemeinderäume der weiter entfernt liegenden Gemeinden ebenfalls mit Hilfe einer kleinen Solaranlage mit Strom versorgt werden, damit auch die dort lebenden Kinder gleiche Möglichkeiten bekommen.

 

Tour-Daten

22. Juli - 1. August 2011
Teilnehmerzahl: max. 15

Vor der atemberaubenden Kulisse der Anden erleben Sie im Hochland Perus ein unvergessliches Abenteuer mit einzigartigen Einblicken in den entbehrungsreichen Alltag der Menschen, die hier – oft in Armut – leben.
Ausgangspunkt unserer Charity-Tour ist La Paz in Bolivien. Von dort brechen wir auf zum Titicacasee, unternehmen einen Segeltörn und besuchen das Hilfsprojekt auf der Insel Amantani. Die weitere Route führt über Puno, Ayaviri, Sicuani, Urcos, Urubamba (Hilfsprojekt) nach Cuzco, der Stadt mit sagenhaften Ausblicken und reichem kulturellem Erbe. Unsere Radetappen führen teilweise auf über 4000 Meter Höhe und erfordern deshalb eine gute Kondition.