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Positive Ergebnisse beim Hauptschul-Power-Nachtreffen 2008/2009

Die defacto.stiftung, Teil der Erlanger defacto.gruppe, und das Hubert-Schwarz-Zentrum haben am vergangen Samstag zum 2. Nachtreffen des Projekts Hauptschul-Power geladen. Im Rahmen der Veranstaltung stand für die ehemaligen Teilnehmer aus dem Projektjahr 2008/2009 neben dem Rückblick auf das vergangene Projekt vor allem die große Frage nach der Ausbildungsstelle auf dem Programm.

Unter dem Motto „Langfristiger Erfolg braucht Nachhaltigkeit“ startete das Nachtreffen am Samstag
in den Räumlichkeiten von Sankt Paul – dem Zentrum für Bildung, Erziehung, Sport und Gesundheit in Nürnberg. Die ehemaligen Projekt-Schüler erwartete ein straffes Tagesprogramm, angefangen von Workshop-Arbeit, bis hin zu Reflexionsrunden und individuellen Einzelgesprächen mit allen Seminar-Teilnehmern. Im Workshop zum Thema  „Was ist vom Projekt hängen geblieben“ hatten die Schüler unter anderem die Möglichkeit, die eigene Entwicklung seit Abschluss des Projekts im Mai 2009 noch einmal gemeinsam mit der Gruppe und den Hauptschul-Power-Trainern zu reflektieren und wiederzugeben.

An der Veranstaltung nahm auch Erich Schuster, Vorstand der defacto.stiftung und „Hauptschul-Power“-Initiator teil. In seinem Vortrag erläuterte er den anwesenden Schülern die Tugenden, die es zwingend braucht, um beruflich erfolgreich zu sein. „Nur das klare Ziel vor Augen, stetes Engagement und vor allem das Handeln aus eigenem Antrieb mündet letztlich auch in eine Ausbildungsstelle“, appellierte Erich Schuster an die Schüler.

Wer bereits eine Lehrstelle in der Tasche hat, wer noch sucht und wer den eigenen Weg noch nicht gefunden hat, diesen Fragen zum persönlichen Entwicklungs- und Ausbildungsstand wurde schließlich im so genannten „Lehrstellen-Workshop“ nachgegangen. Die dort gewonnenen Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen.

 „Nur ein sehr geringer Teil unserer Projekt-Schüler hat bis zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen konkreten Berufswunsch und daher auch noch keinen Ausbildungsvertrag. Der größte Teil hat aber bereits eine Lehrstelle oder weiß sehr genau, wo es beruflich hingehen soll“, so Susanne Stadler, Pädagogische Leiterin des Projekts Hauptschul-Power. „Wir sind mit unseren jetzigen Ergebnissen sehr zufrieden. Unser großes Anliegen ist es, die Schüler noch bis September 2010 und auch darüber hinaus aktiv bei der Lehrstellensuche zu begleiten und sie zu unterstützen. Schließlich soll jeder der Schüler am Ende auch eine Ausbildungsstelle gefunden haben, die zu ihm passt“.

Mit dem Workshop „Eindrücke des Nachtreffens“ endete schließlich der Seminartag mit einer durchweg positiven Resonanz aller Teilnehmer und Verantwortlichen.

Weitere Informationen zum Projekt Hauptschul-Power, sowie Bildmaterial zum Hauptschul-Powe-Nachtreffen finden Sie unter www.hauptschul-power.de.