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Herkulesaufgabe gemeistert

Die vom gemeinsamen Frühstücksfernsehen von ARD und ZDF im Juli 2008 live übertragene Besteigung des Kilimandscharo war nicht nur ein großer Publikumserfolg. Das Hubert-Schwarz-Zentrum stellte als erfahrener Kili-Touren-Organisator und -Guide sicher, dass diese technische Herkulesaufgabe geschultert werden konnte und am Ende 18 von 25 Mitgliedern der Bergsteigergruppe sicher den höchsten Gipfel Afrikas erreichten.

Es war eine Premiere im deutschen TV, und die bescherte dem Frühstücksfernsehen traumhafte Einschaltquoten. Ein Millionenpublikum konnte zwischen dem 21. und 25. Juli mehr oder weniger hautnah miterleben, wie sich die deutsche Bergsteigergruppe durch verschiedene Klimazonen bis zum Gipfel in fast 6000 Meter Höhe vorkämpfte. Hubert Schwarz, der als Guide bereits viele Gruppen zum Uhuru Peak geführt hat, sorgte auch bei dieser Tour dafür, dass sich die Teilnehmer ihre Kräfte in der dünnen Höhenluft richtig einteilten und als Team sich auch gegenseitig zur Bewältigung dieser außerordentlichen Herausforderung anspornten. "Eine Besonderheit dieser Tour war", sagt Schwarz, "dass die Marschpläne an die Sendezeiten der Live-Übertragungen angepasst werden mussten." So beeinflussten die drei morgendlichen Direktschaltungen nach Deutschland an jedem Tag den Gehrhythmus, der einer der ausschlaggebenden Erfolgsfaktoren beim Trekking in großer Höhe ist. Hubert Schwarz: "Die Zwänge einer Live-Übertragung mit den Erfordernissen des Höhenbergsteigens in Einklang zu bringen, war gewiss nicht einfach. Aber Motivation und Disziplin der Teilnehmer waren top, und sie haben mit ihrer Leistung sicher vielen tausend Menschen aufgezeigt, welch lohnendes Ziel der Kilimandscharo sein kann, wenn man ihn richtig angeht."

Damit der überwältigend schöne Blick vom Gipfel live in deutsche Haushalte übertragen werden konnte, war eine logistische Herkulesaufgabe zu bewältigen. Über 70 zusätzliche Träger hatte das Hubert-Schwarz-Zentrum bereitgestellt, um das fast eine Tonne schwere Equipment von Hütte zu Hütte und schließlich hinauf zum Kraterrand zu transportieren.

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