Patagonien

Erleben Sie eine einzigartige Natur, die nur das schönste Ende der Welt in dieser Form zu bieten hat: Atemberaubende Bergspitzen, weiße Gletscher, türkises Wasser und weite Landschaften. Die Vielfältigkeit von Patagonien ist beeindruckend. Im Frühjahr 2018 reisen wir unter der Leitung unseres Guides Paul Thelen in diese eindrucksvolle Region.

Patagonien – schönstes Ende der Welt

Mehrere leichte Tageswanderungen und das mehrtägige Trekking auf dem berühmten Wander-Trek im Torres del Paine bieten dem aktiven Naturfreund ein Kaleidoskop unterschiedlicher Landschaften Südamerikas.

Weites Land

Die Weite Patagoniens gepaart mit einer einzigartigen Tierwelt macht die Reise an das „schönste Ende der Welt“ zu einem einmaligen Erlebnis.

Natur & Metropolen

Wir wandern durch wilde Berglandschaften, bewundern faszinierende Gletscher und beobachten die vielfältige Tierwelt Patagoniens. Durch die Stadtbesichtigung von Santiago de Chile zu Beginn der Reise und Buenos Aires kurz vor dem Rückflug lernen Sie auch zwei facettenreiche Metropolregionen näher kennen.

Torres del Paine
Reisedatum

02.02. – 17.02.2019

Highlights
  • Stadbesichtigung Santiago de Chile
  • Nationalpark Los Glaciares
  • Wanderung zum Aussichtspunkt des Parks, die Laguna de los Tres
  • Perito Moreno Gletscher – eines der größten Naturwunder der Welt
  • Nationalpark Torres del Paine
  • Schiffahrt über den Lago Pehoe
  • Feuerland & „Ende der Welt“
  • Stadbesichtigung Buenos Aires
Leistungen

Enthaltene Leistungen:

  • Langstreckenflug von Frankfurt nach Buenos Aires und zurück inkl. Steuern und Gebühren
  • „Inlandsflüge von Buenos Aires nach El Calafate und von Ushuaia nach Buenos Aires inkl. Steuern und Gebühren
  • Begleitung und Betreuung durch einen reiseleiter des Hubert-Schwarz-Teams ab/bis Deutschland
  • Stadtführungen mit deutschsprachiger Reiseleitung in Buenos Aires
  • Begleitung durch einen lokalen, zweisprachigen (englisch und spanisch) Tourguide während aller Aktivitäten ab El Chaltèn
  • Zusätzliche lokale Bergführer auf den Trekkingstrecken
  • Alle Inlandstransfers wie beschrieben ausschließlich in Privatbussen
  • Alle Fährüberfahrten und Ausflüge lt. Reiseablauf
  • Übernachtungen in Doppelzimmern mit Bad in den Hosterias und Gästehäusern, während des Trekkings und auf der Estancia Übernachtungen zu zweit im Dreimannzelt oder in gemischten Mehrbettzimmern, teilweise mit Gemeinschaftsbad
  • Mahlzeiten laut Reiseverlauf (14x Frühstück, 9x Lunchbox/Picknick, 8x abendessen)
  • „Ausgewählte Reiseliteratur pro Zimmer
  • Informationstreffen im Hubert- Schwarz- Zentrum
Preis
  • Reisepreis: 6.290,- EUR pro Person
  • Einzelzimmerzuschlag: 690,- EUR pro Person (nicht in den Refugios)
Zusatz

Nicht enthaltene Leistungen:

  • Nationalparkgebühren (insgesamt ca. 65 Euro; jeweils vor Ort zahlbar!)
  • Trinkgelder
  • Versicherungen
  • Sonstige Verpflegung während der Reise
  • Unterbringung im Einzelzimmer bzw. Einzelzelten (gegen Aufpreis möglich, nicht in den Refugios)

Optionale Leistungen:

  • 2 Nächte im Hotel Las Torres im Doppelzimmer mit Bad (statt Mehrbettzimmer im Refugio Torre Central): 390,- € p.P.
  • Exkursion Estancia Haberton mit Pinguinkolonie: 135,- € p.P.
  • Langstreckenflüge in der Businessklasse: 2550,- € p.P.
  • Rail & fly ticket für die anreise zum flughafen mit der Deutschen Bahn (Hin- & Rückfahrt): 25,- € p.P.
Reisebroschüre

Reiseverlauf Patagonien

Tag 1

Abreise
Am Abend Flug von Frankfurt über Nacht nach Sao Paolo und von dort nach kurzem Transit weiter bis nach Buenos Aires.


Tag 2

Ankunft und Stadtbesichtigung
Ankunft am Morgen in Buenos Aires und Transfer ins Boutique Hotel Duque. Hier können Sie sich frischmachen und etwas ausruhen, bevor es am Nachmittag auf eine geführte Stadtbesichtigung durch die Viertel der argentinischen Hauptstadt geht. Im Volksmund spricht man von der „Königin entlang des Rio de la Plata”, des Flusses der der Stadt seinen glanz verleiht. Der Besucher wird überrascht von zahlreichen Denkmälern, Wandbemalungen, Kunstgalerien und Museen.


Tag 3

Flug nach El Calafate
Transfer zum Flughafen und flug nach El Calafate. Am flughafen von El Calafate werden Sie von ihrem lokalen Reiseleiter empfangen. Transfer zu ihrem Gästehaus, der Hosteria Tierra Tehuelche, und am Abend gemeinsames Abendessen.


Tag 4

El Chaltén und Nationalpark Los Glaciares
Nach dem Frühstück fahren wir mit unserem Bus in das Dorf El Chaltén, ein kleines, malerisches Dorf am Fuße des Fitz Roy. Hier beginnt unsere dreitägige Wanderung am Fluss Río de las Vueltas. Nach ca. 3 Stunden erreichen wir das Zeltlager an der Laguna Capri, innerhalb des Nationalparks Los Glaciares. Das aufgebaute Zeltlager ist vollständig mit Igluzelten in Doppel- oder Einzelbasis ausgerüstet. Jedes Zelt verfügt über Isomatten/Matten, Schlafsäcke und Baumwoll-Leintücher (für die Innenseite des Schlafsackes). Das Lager umfasst ein großes Gemeinschaftszelt und ein separates Küchenzelt, sowie einfache sanitäre Aanlagen.
Gehzeit: 3 Stunden


Tag 5

Laguna de los Tres
Am frühen Morgen besteigen wir den El Chorrillo, um das Basiszeltlager Rio Blanco am Fuß des Fitz Roy zu erreichen. Nach einem steilen 1,5- stündigen Aufstieg erreichen wir den wunderbaren Aussichtspunkt des Parks, die Laguna de los Tres. Der Berg Fitz Roy und seine Spitzen ragen beeindruckend hoch. Auf dem gleichen Weg wandern wir zur Laguna Capri zurück.
Gehzeit: 5-6 Stunden


Tag 6

Lagunas Madre & Hija
Heute erwandern wir das Tal der Lagunas Madre & Hija, um den Lago Capri herum, durch dichten Wald bis zum Tal des Cerro Torre, wo der Fitz Roy Fluss zu Hause ist (bis zu seinem Ursprung in Laguna Torre). Diese Lagune häuft normalerweise Eisschollen an, die sich vom Glaciar Grande abtrennen. Die Landschaft wird umrahmt durch die eindrucksvolle Spitzengruppe des Cerro Torre (3.128 Meter hoch). Am Abend kehren wir nach El Chaltén zurück, wo wir heute übernachten.
Gehzeit: 7-8 Stunden


Tag 7

Perito Moreno Gletscher
Der heutige Tag führt uns zu einem der größten Naturwunder der Welt – dem Perito Moreno Gletscher, welchen wir hautnah erst vom Boot aus und dann zu Fuß erkunden werden. Auf einer Wanderung über die Stege lassen wir den Gletscher in Ruhe auf uns wirken, bevor wir uns auf einer ca. 1-stündigen „Safari Nautico“ mit dem Boot in angemessenem Abstand den Eiswänden nähern und das Schauspiel der gigantischen Eiswände beobachten, von denen sich immer wieder krachend große Eisblöcke trennen und bis zu 60m in die Tiefe stürzen. Anschließend geht es zurück nach El Calafate in unsere Hosteria.


Tag 8

Nationalpark Las Torres del Paine
Unsere Füße erhalten heute zunächst eine kleine Pause; nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus durch die patagonische Steppenlandschaft. Auf der ca. 6 stündigen Fahrt begleiten uns Choiques (kleine Vogelstraußart) und Flamingos, die häufig zu sehen sind. Anschließend überqueren wir die Grenze nach Chile und gelangen in den Nationalpark Las Torres del Paine, wo wir noch Zeit zu einer 1-2 stündigen Wanderung haben. Bei Abenddämmerung erreichen wir unsere Unterkunft am Fuße des Berges; Unterkunft im Refugio Las Torres, in gemischten Mehrbettzimmern mit Gemeinschaftsbad. Optional kann für die kommenden 2 Nächte gegen Aufpreis auch eine Übernachtung im nahegelegenen Hotel Torres Central*** (Doppelzimmer mit Bad) gebucht werden


Tag 9

Las Torres del Paine
An diesem Tag erwartet uns die schönste Wanderung des Parks, der Pfad zu den Las Torres del Paine. Unser Transfer bringt uns nach dem Frühstück zum Anfang des Pfades, wo unsere Wanderung beginnt und entlang des Flusses Río Ascensio führt. Später erreichen wir die Aussichtspunkte auf die bekannten, 2.800 Meter hohen Granittürme. Auf dem gleichen Weg kehren wir in unser Zeltlager zurück. Unterkunft im Refugio Las Torres, gemischte Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.
Gehzeit ca. 7-8 Stunden


Tag 10

Valle de Francés
Am Morgen überqueren wir nach einer Busfahrt zum Port Pudeto mit dem Schiff den See Pehoe und wandern zum Valle del Francés. Wir gehen zu den Aussichtspunkten hinauf und genießen die spektakuläre Aussicht über den Paine Grande, seine hängenden Gletscher, die dunklen Hörner des Paine, so wie die einzigartigen Seen am Fuße des Berges. Auf dem gleichen Pfad wandern wir zum Tal zurück, um den See Skottberg, bis zu unserem Zeltlager an der Raststätte Pehoe. Unterkunft im Refugio Lodge Paine Grande, gemischte Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.
Gehzeit ca. 5-6 Stunden


Tag 11

Schifffahrt über den Lago Pehoe
Einen weiteren unvergesslichen Tag widmen wir dem Flusstal des Lago Grey und dem beeindruckenden Gletscher Grey (ca. 25 Kilometer lang). Die Wanderung führt uns zu einem eindrucksvollen Aussichtspunkt, von dem man den ganzen Gletscher und die Berge überblickt. Mittags geht es zurück über den Lago Pehoe und danach zu unserer Unterkunft in Puerto Natales, wo wir heute in dem gemütlichen Gasthaus Florence Dixie übernachten.
Gehzeit ca. 4 Stunden


Tag 12

Ankunft im Feuerland
Eine unvermeidlich lange Busfahrt steht uns heute bevor, die die Mühen aber auf jeden Fall wert ist! In “Primera Angostura”, überqueren wir die Magellanstrasse an Bord einer Fähre und erreichen Feuerland. Auf der argentinischen Seite fahren wir nach Rio Grande und erreichen am Abend eine typische patagonische Estancia, wo uns unser Abendessen, ein gegrilltes Lamm, erwartet. Hier übernachten wir passend rustikal, in umgebauten Scheunen in großen, gemischten Mehrbettzimmern mit Gemeinschaftsbad.


Tag 13

Zum „Ende der Welt“
Wir verbringen den Tag mit einer ausgedehnten Wanderung im National-park Tierra del Fuego („Feuerland“), der an Chile grenzt. Anschließend fahren wir nach Ushuaia, das viel gerühmte „Ende der Welt“. Wir übernachten die nächsten Tage in der gemütlich- familiären Pension Hosteria Rosa de los Vientos im Herzen der Stadt mit tollem Blick auf die Bucht.
Gehzeit ca. 4-5 Stunden


Tag 14

Das Reich der Tierwelt
Ushuaia ist vor allem bekannt für die artenreiche Tierwelt, die man hier beobachten kann. Nach dem Frühstück besteigen wir daher ein Schiff im Beagle Kanal und fahren die Insel Alicia an, um eine Kolonie Mähnenrobben und südamerikanische Seebären zu erleben. Verschiedene Arten von Kormoranen empfangen uns auf der Vogelinsel. Anschließend besuchen wir den Leuchtturm Les Eclaireurs (1919 gebaut). Mit Ausblicken auf die Gebirgskette Darwin und der Anden kehren wir zum Hotel zurück. Freier Nachmittag oder optional Besuch einer Pinguinkolonie (nicht enthalten).


Tag 15

Heimflug
Morgens Transfer zum Flughafen und Flug von Ushuaia über Buenos Aires nach Sao Paolo. Nach einem weiteren Umstieg geht es von hier über Nacht direkt zurück nach Frankfurt.


Tag 16

Ankunft
Ankunft in Frankfurt am frühen Nachmittag und individuelle Heimreise.

Hintergrund

Woher stammt der Name "Patagonien"?

Der Name unseres fantastischen Reiseziels ist auf den Entdecker Ferdinand Magellan zurückzuführen. Während seiner Überwinterung im Jahr 1520 gab er den einheimischen Indianern aufgrund der Körpergröße den Namen „patagones“. Dabei lehnte er sich an eine fiktive Gestalt, den Riesen Pathagón aus einer Sammlung von Rittergeschichten („Novelas de Caballeria“) an.

Wo liegt Patagonien?

Patagonien ist ein Teil Südamerikas, der sich im südlichen Argentinien und Chile befindet. Eine fest definierte Grenze gibt es nicht. Der westliche Teil Patagoniens gehört überwiegend zu Chile, der östliche Abschnitt zu Argentinien.

Welches Klima herrscht in Patagonien?

Insgesamt ist im größten Teil Patagoniens das Klima eher kühl-gemäßigt. Frühling, Sommer und Herbst sind kurz, die Winter lang. Im Westen Patagoniens fällt sehr viel Niederschlag, wohingegen im Regenschatten der Anden sehr trockene Zonen existieren. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt etwa 6,5 Grad Celsius, im Januar  liegt sie bei 11 Grad Celsius. Die beste Reisezeit gilt von Dezember bis Februar, denn dann ist im Süden eher mit höheren Temperaturen zu rechnen. Außerdem muss der massive Wind in Patagonien beachtet werden.

Welche Tiere können beobachtet werden?

Typische Vertreter der patagonischen Tierwelt sind das Guanako, der Nandu und der Andenkondor. Die vielen Seegebiete sind eine willkommene Heimat für Flamingos und viele andere Wasservögel. An der Küste kann man Seelöwen und Pinguine beobachten, und in einigen Nationalparks wie z.B. dem Torres del Paine leben sogar noch einige scheue, südamerikanische Pumas.

Diese Webseite verwendet Cookies. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen